Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.

Die Gegenwart 05 / 01 im Internet

Inhaltsverzeichnis mit Links zu ausgewählten Beiträgen der aktuellen "Gegenwart"

Zu unserem Titelbild:
Wer bekommt bei diesem Anblick nicht Fernweh?


DBSV-Nachrichten:

Presseerklärung
zum Sehbehindertentag am 6.6.2001

Kontraste
helfen schwachen Augen

"Nachts sind alle Katzen grau", sagt der Volksmund und meint damit, dass sich Helligkeits- und Farbkontraste in der Abenddämmerung allmählich auflösen. So jedenfalls empfindet es selbst das intakte menschliche Auge.

Für schwache Augen fehlt es im öffentlichen Bereich aber auch tagsüber an optisch kontrastierenden Merkmalen, die Gefahren anzeigen, Entscheidungshilfen geben, die Orientierung und Mobilität erleichtern.

"Kontraste helfen schwachen Augen und sind für jedermann nützlich", erklärt Jürgen Lubnau, Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV), anlässlich des nationalen Sehbehindertentages am 6. Juni.

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland sind sehbehindert. Jeder vierte Bürger über 65 leidet an einer Beeinträchtigung des Sehvermögens, zumeist auf Grund degenerativer Erkrankungen der Netzhaut.

"Diese Tatsache bleibt im öffentlichen Leben meist unbeachtet", kritisiert Lubnau. "Öffentliche Wege und Plätze, vor allem aber Treppenanlagen, Schilder und Pläne sind zumeist kontrastarm gestaltet bzw. mit zu kleiner Beschriftung versehen. Ein in zwei Meter Höhe montierter Fahrplan mit winziger dunkelgrauer Schrift auf hellgrauem Grund nützt dem Sehbehinderten nichts, und unmarkierte Treppenabgänge oder Aufgrabungen im Bürgersteig können für Sehbehinderte böse Folgen haben."

Planer und Bauherren, Verkehrs- und Bauunternehmen, aber vor allem Politiker sind dazu aufgefordert, bei allen die Umweltgestaltung betreffenden Maßnahmen die Belange sehbehinderter Menschen zu berücksichtigen. Einbezogen in diesen Appell sind auch Einzelhandel, Gastronomie, Banken und Sparkassen: Der sehbehinderte Kunde hat ein Recht auf Information und auf Zugang zu Diensten.

Schilder mit ausreichend großer Schrift und gutem Kontrast, markierte Treppenstufen und Glastüren, gut lesbare Verpackungsaufschriften, Speisekarten, Fahrpläne usw., kontrastreiche und nicht so winzige Displays und Bedienelemente der Haushaltselektronik bzw. an Automaten und Handys, kontrastierend gestaltete Web-Seiten - all das ist doch für jedermann hilfreich, oder?

Mit unterschiedlichen Aktionen machen die DBSV-Landesvereine und deren Untergliederungen am 6.6. auf die Situation sehbehinderter Menschen aufmerksam.

Wer als Betroffener oder Angehöriger Rat und Hilfe sucht, sollte unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 01805 - 666 456 zur nächstgelegenen Beratungsstelle Kontakt aufnehmen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Referat Öffentlichkeitsarbeit des DBSV, Rungestraße 19, 10179 Berlin;
Tel.: (0 30) 28 53 87-0, Fax: (0 30) 28 53 87-20,
E-Mail: publik@dbsv.org.
Umfangreiche Informationen, Bilder und Illustrationen finden Sie auf der DBSV-Homepage: www.dbsv.org.

Mit dem "Nachtbus" in die Zukunft?
Von Hans-Peter Engel

Der Verwaltungsrat des DBSV tagte am 11. und 12. Mai 2001 in Dortmund. Schwerpunkte waren die Demonstration in Bremen, die Zukunft des DBSV, die Aus- und Fortbildung Blinder und Sehbehinderter sowie das Bauvorhaben Hirschgarten.

"Bremen soll sich schämen!" so lautete einer der Vorschläge für Slogans die beim Protestmarsch und der Demonstration am 9. Juni 2001 in Bremen zu lesen oder zu hören sein werden. "Wir fahren in der Nacht mit dem Bus in Friedrichshafen los und sammeln bis Heilbronn unsere Mitglieder ein", sagte Herr Dorow vom BSV Ost-Baden-Württemberg.

Diese beiden Beispiele sollen deutlich machen, dass der DBSV und seine Landesorganisationen mit allen zur Verfügung stehenden Kräften für die Erhaltung des Landespflegegeldgesetzes in Bremen kämpfen wird. Dazu gehört natürlich nicht nur unser Protest auf der Straße, sondern auch weiterhin das Führen von Gesprächen, das Schreiben von Briefen an Politiker auf Bundes- und Landesebene und die Mobilisierung einer breiten Öffentlichkeit für unsere Belange durch eine Pressemitteilung und -konferenz. Eine eigens einberufene Arbeitsgruppe des Verwaltungsrates erarbeitete Ideen dafür wie der DBSV zukünftig auf ähnliche Entwicklungen wie in Bremen reagieren soll. Das alte Motto "Gemeinsam sind wir stark!" war regelrecht zu spüren, und es bleibt abzuwarten, ob der hier gezeigte "Familiensinn" ausreichen wird, das Schlimmste zu verhindern.

Seit dem DBSV-Verbandstag 1998 wurde und wird in mehreren Arbeitsgruppen über die Zukunft des Verbandes nachgedacht. Immer wieder wurde auch hier schon über die entsprechenden Aktivitäten berichtet. Der Verwaltungsrat beriet und verabschiedete mit einigen Änderungen und Ergänzungen drei "Papiere" mit den Überschriften: "Grundsatzprogramm", "Leitbild für den Wandel" und "Öffentlichkeitsarbeit". Während das "Grundsatzprogramm" die Ziele des DBSV als Spitzenverband der Blinden und Sehbehinderten in Deutschland deutlich machen soll, ist das "Leitbild für den Wandel" eher nach innen gerichtet. Es soll haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern als Leitfaden für ihre zukünftige Arbeit dienen. Mit dem Text zur "Öffentlichkeitsarbeit" wird beschrieben, wie der DBSV nach innen und außen auf seine Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen aufmerksam macht. Hierzu gehören die bisherigen Formen der Information ebenso wie die Schlagwörter "Public Relations" und "Fundraising". Für die beiden zuletzt genannten Bereiche hat der Verwaltungsrat mehrheitlich die Schaffung von 2 neuen Stellen beschlossen. Eine zusätzliche Verwaltungskraft soll die neuen Mitarbeiter/-innen unterstützen.

Herr Dr. Weströmm (Carl-Strehl-Schule, Marburg), Herr Denninghaus (BBW Soest) und Herr Dr. Zeißig (BFW Düren) berichteten in kurzen Referaten über die Situation der Aus- und Weiterbildung blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland. Dabei wurde deutlich das der Bereich integrative Schul- und Berufsausbildung weiter an Bedeutung gewinnt. Für die Bildungsstätten ergibt sich daraus, das sie sowohl stationäre als auch ambulante Angebote vorhalten müssen, was sehr kostenintensiv ist. Die Betreuung und Beratung von Eltern ,deren Kinder erst während des Schulbesuches sehbehindert oder blind werden, ist sehr problematisch, weil man erst zu spät von solchen Fällen erfährt. Das führt vielfach dazu, dass sehbehinderte oder blinde Kinder und Jugendliche im für sie falschen Schulsystem unterrichtet werden.

Bei Berufsausbildungen werden die Angebote immer differenzierter, d. h. weniger klassische Ausbildungsgänge und mehr individuell angepasste Schulung des Einzelnen nach dessen persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Ein weiterer Informationsaustausch und die Fortsetzung der Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten zwischen den Bildungseinrichtungen einerseits und dem DBSV andererseits sollen dazu beitragen die Chancen von blinden und sehbehinderten Menschen in Schule und Beruf auch zukünftig zu sichern.

Am 30. Juni schließt das Mobilitätszentrum Berlin-Hirschgarten seine Pforten. Dieses Datum steht seit einiger Zeit fest. Wann der geplante Neubau entsteht und bezogen werden kann, nicht. So kann man die teilweise sehr emotional geführte Diskussion im Verwaltungsrat zusammenfassen. Sicher ist: Der Bauantrag und einige Gutachten wurden bei den entsprechenden Behörden eingereicht, Verhandlungen mit potentiellen Betreibern und Investoren für das geplante Hotel werden geführt. Strittig ist nach wie vor wie die vom DBSV und den anderen Gesellschaftern der Ostdeutsche Blindenzentrum gGmbH erforderlichen Finanzmittel aufgebracht werden können. Hier ist die Solidarität oder gar die Beteiligung weiterer "Geldgeber" notwendig. Am Projekt Hirschgarten wird sich zeigen wie weit der "Familiensinn" im DBSV und seinen Landesorganisationen ernst genommen wird oder ob hier auch gilt: "Beim Geld hört die Freundschaft auf!"

Apropos Geld! - Zu den weiteren Themen der Verwaltungsratsitzung gehörten, die Genehmigung des leicht positiven Jahresabschlusses des DBSV für das Jahr 2000, die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und die Entlastung des Vorstandes. Der EXPO-Beauftragte, Herr Jürgen Krause, legte seinen Abschlussbericht über die Beteiligung des DBSV an der Weltausstellung vor. Ein gemeinsamer Fachausschuss für Rechtspolitik zwischen DVBS und DBSV wurde gegründet. Der DBSV wird dort von den Herren Drerup, Seuß und Hahn vertreten die bisher dem Arbeitskreis Antidiskriminierung angehörten.

Mit der Verwaltungsratsitzung in Dortmund hat die lange heraufbeschworene "Zukunft" des DBSV nun begonnen! Es bleibt zu hoffen, dass die Solidarität, die die Landesorganisationen im Fall "Bremen" unter Beweis stellen, der Anfang ist zu einem neuen Verständnis füreinander, zu mehr Zusammenhalt bei der Verwirklichung von Zielen und der Bewältigung von Gemeinschaftsaufgaben in der Familie DBSV.

Bild: Das Mobilitätszentrum Berlin Hirschgarten im heutigen Zustand und ......eine Modellvorstellung für den Neubau.


Rechtsauskunft:

Privat vorsorgen
Von Reinhard Diehl

Allmählich hat sich die neue Gesetzgebung in Sachen Berufsunfähigkeit herumgesprochen. Der Staat schützt seine Bürger ab 1.1.2001 nämlich nur noch wenig bis gar nicht. Im Klartext: Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können, erhalten heute von der gesetzlichen Rentenversicherung in den alten Bundesländern durchschnittlich 1110 Mark im Monat, in den neuen Ländern sind es nur 903 Mark. Wer Anspruch auf die staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente hat, bekommt etwas mehr, kann davon aber auch nicht leben. Die Richtung für künftige Rentenzahlungen ist klar programmiert, nämlich abwärts. Die Löcher im sozialen Netz werden immer größer, und wer hier nicht den freien Fall erleben möchte, muss sich einen Fallschirm zulegen. Das heißt, er muss privat vorsorgen.

Außerdem hat der Gesetzgeber festgelegt, dass alle Arbeitnehmer, die vor dem 1. Januar 1961 geboren wurden, ihren Berufsschutz innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung verlieren. Dies bedeutet: Wenn z.B. ein Angestellter in gehobener Position nach einem Schlaganfall noch länger als sechs Stunden täglich als Pförtner arbeiten kann, muss er diesen Job annehmen. Ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung entfällt komplett.

Wenig bekannt ist auch die Tatsache, dass jeder Vierte Erwerbstätige schon heute vor Erreichen der Altersgrenze wegen Krankheit oder Unfall aus dem Berufsleben ausscheidet. Das Risiko, dass man selber davon betroffen wird, ist also relativ groß. Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind zumeist so genannte Zivilisationskrankheiten, also Erkrankungen, die auf die Lebens- und Arbeitsweise zurückzuführen sind. Laut der Zeitschrift "Finanztest" Heft 8/1998 sind folgende Ursachen für Berufsunfähigkeit verantwortlich: 34 Prozent Wirbel-, Knochen- und Gelenkerkrankungen, 25 Prozent Nerven- und Gemütsleiden, 20 Prozent Herz- und Kreislauferkrankungen, acht Prozent sonstige Leiden, wie z.B. Allergien, sieben Prozent Krebs, sechs Prozent Unfälle.

Sicher werden sich jetzt viele Sehbehinderte und Blinde die Frage stellen, ob sie denn auch eine private Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit treffen können. Die Frage kann man generell mit einem deutlichen Ja beantworten, aber es kommt hier, wie übrigens auch bei allen anderen Versicherungen, auf den Einzelfall an. So muss z.B. der betroffene Versicherungsnehmer mit einem Risikozuschlag auf seine Versicherungsprämie rechnen, oder seine Behinderung wird als Ursache für eine eventuelle künftige Berufsunfähigkeit ausgeschlossen. Damit wird aber auch zugleich das Risiko für den privaten Versicherungsnehmer überschaubar.

Trotz allem gilt auch hier, dass es immer auf eine richtige Kombination und die besten Versicherungsbedingungen ankommt. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb auch nicht nur nach dem zu zahlenden Beitrag zu ermitteln sondern vor allen Dingen danach, welche Versicherungsbedingungen sie in dem berühmten "Kleingedruckten" gewährt. Wenn man bedenkt, dass die Versorgungslücke, das heißt, die Differenz von dem, was man bisher in der Lohntüte hatte und was man im Falle der Berufsunfähigkeit bekommt, nach neuem Recht bei einem angenommenen Bruttoentgelt von 4000 DM monatlich zwischen 1160 und 1980 DM monatlich liegt, dann wird wohl jedem klar werden, dass man sich einen privaten Fallschirm zulegen muss, will man seinen Lebensstandard aufrecht erhalten.
Anmerkung:
Der Autor des Beitrages ist gern bereit, weitere Auskünfte zu erteilen; Tel.: (0 33 42) 30 10 38.


Aufruf:

9. Juni 2001 - Bremer Protesttag
"Hände weg vom Blindengeld"

In der "Gegenwart" 5 war der 9. Juni noch als "wahrscheinlich" angekündigt worden. Dieser Termin steht jetzt. Am 8. Mai wurden die Landesvereine im DBSV und seine korrespondierenden Mitglieder mit detaillierten Informationen versorgt. Wenn Sie sich noch einer Gruppenreise anschließen wollen, müssen Sie sofort handeln und sich mit Ihrer Vereinsleitung in Verbindung setzen.

In Bremen geht es nicht um bzw. gegen die Interessen von Vereinen und Verbänden, sondern ums Blindengeld. Konkret geht es "nur" um die Aufhebung eines bremischen Gesetzes und noch konkreter vorerst nur um die Personen, die nach Inkrafttreten der Aufhebung erblinden werden. Dennoch: das Geschehen in Bremen geht uns alle an. Sparpolitische Beschlüsse der Politiker sind ansteckend wie die Cholera, die sich ausbreitet wie der Wind, wenn man nichts dagegen unternimmt. Das Geschehen in Bremen geht also auch Sie etwas an.

Sammelpunkt für Teilnehmer am Demonstrationszug ist der Parkplatz am Weser-Stadion; Abmarsch ist um 11.10 Uhr. Der ca. 40-minütige Protestmarsch endet am Kundgebungsplatz "Theater am Goetheplatz". Um 12 Uhr wird dort das Mikrofon eingeschaltet.

Karl-Heinz Weiser, Vorsitzender des BSV Bremen, wird die Begrüßung und Eröffnung vornehmen. Uwe Boysen, den meisten bekannt als stellv. DVBS-Vorsitzender, wird zur Blindengeldsituation aus Bremer Perspektive sprechen. Danach spricht DBSV-Präsident Jürgen Lubnau. Herr Steinbrück wird die Moderation übernehmen. Namentlich noch nicht bekannt ist ein/e prominente/r Gastredner/in.

Der Veranstalter (BSV Bremen und DBSV) bieten vor, während und nach der Veranstaltung keine Verpflegung an; stattdessen sollen kommerzielle Anbieter geworben werden. Vorsorglich sollte man sich ein Bütterchen einpacken.

Für den 9. Juni ab 9.00 Uhr hat der BSV Bremen ein Notfalltelefon (Hotline) geschaltet: (01 62) 4 45 88 82. Dieser private Anschluss steht nur am Samstag zur Verfügung.

Wir weisen auch auf www.bremen.de hin, wo man Stadtplan-Ausschnitte herunterladen kann.

Auch wenn Sie sich nur kurzfristig entscheiden und keiner Gruppe mehr anschließen können: kommen Sie nach Bremen. Nehmen Sie sich dort notfalls ein Taxi. Buchen Sie die Reisekosten unter "blindheitsbedingter Mehraufwand" ab. Wer weiß, ob das in ein paar Jahren noch möglich ist.

Der Bremer Protesttag muss ein Protesttag aller Blinden sein. Nicht den Verbänden will man ans Leder, sondern denjenigen, die sich in den 30 Jahren seit Bestehen der Landesblindengeldregelungen ein Stückchen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit erkämpft haben.
Hans-Dieter Später


In Kürze:

Seminarangebote des DBBW

Nachstehend informieren wir über Fortbildungsveranstaltungen des Deutschen Blindenbildungswerkes (DBBW). Nähere Auskünfte erteilt: DBBW gGmbH, Hauptstr. 40, 79576 Weil am Rhein; Tel.: (0 76 21) 79 92 30.

- 06. bis 12.10., Alfons-Gottwald-Haus, Timmendorfer Strand, Effektiveres Lesen für Brailleschriftleser,

- 20. bis 23.09., Osterode, Geschickter Umgang mit Patienten und Ärzten in der Physiotherapie, Zielgruppe: Masseure, Krankengymnasten, Physiotherapeuten

Seminar

Das Deutsche Studentenwerk führt vom 24. bis 27.07. ein Seminar für Hochschulabsolventen/innen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch. Es werden Probleme und Möglichkeiten beim Übergang vom Studium in den Beruf erörtert.

Nähere Auskünfte und Anmeldung beim: Deutschen Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle; Tel.: (02 28) 2 69 06-58.

Workshop

Die Stiftung Blindenanstalt Frankfurt am Main stellen vom 23.06. bis 22.07. wieder Skulpturen im Lesesaal des Frankfurter Palmengartens aus.

Der Workshop "Gestalten mit Speckstein" findet ebenfalls dort statt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Mitarbeiter der Werkstatt-Galerie helfen mit Tipps und Tricks bei Arbeiten mit Speckstein.

Informationen und Anmeldung: (0 69) 95 51 24-0.

Flechtseminar im Haus Hubertus

Der Blindenbund in Hessen bietet vom 22. bis 29.09. im Haus Hubertus - Ferien- und Tagungsstätte des BBH - in Mündersbach ein Flechtseminar an. Leiter des Seminares ist Heinrich Bier. Weitere Informationen erhalten Sie bei Heinrich Bier Tel.: (0 64 24) 17 88 oder direkt im Haus Hubertus; Tel.: ((0 26 80) 9 51 00.

Hilfsmittelausstellungen des VzFB

Betzdorf, 09.06., 11.00 bis 17.00 Uhr

beim Blindenverein für den Kreis Altenkirchen und Umgebung, Veranstaltungsort: Stadthalle Betzdorf

Saarbrücken, 16.06.,11.00 bis 16.00 Uhr

beim Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland e. V. anlässlich des 75-jährigen Bestehens im "Haus der Blinden", Küstriner Str. 6, 66121 Saarbrücken-Eschberg
Nähere Auskünfte bei: VzFB; Tel.: (05 11) 9 54 65-0

Hilfsmittelausstellung des Landeshilfsmittelzentrums Sachsen

28.06. Heiligenstadt, ab 9.30 Uhr im Hotel "Eichsfelder Hof", Wilhelmstraße.
Nähere Auskünfte bei: LHZ Dresden, Tel.: (03 51) 8 09 06 21.

Berlin- Stadtmodelle

Die o. g. Ausstellung im Spreespeicher - Osthafen an der Oberbaumbrücke -, hat noch bis zum 31.10. täglich von 10- 19 Uhr geöffnet. Inhalt der Ausstellung im ehemaligen Getreidespeicher an der Spree:

- Stadtmodell 1: 500 1cm (Modell - 5 m Realität) bezieht sich auf das historische Zentrum Berlins, zeigt die Baukörper bis hin zur Fassadengestaltung Gesamtgröße;

- Stadtmodell 1: 1000 ( 1 cm Modell - 10 m Realität) vermittelt besonders stadtstrukturelle Zusammenhänge vom Strausberger zum Ernst- Reuter- Platz, Gesamtgröße;

- Schwarz-Weißpläne

- großformatige Fotografien

- Computersimulationen

Ausstellung "Der imperfekte Mensch"

Der Verein zur Förderung der Blindenbildung hat für die genannte Ausstellung in den einzelnen Bereichen und für die Gesamtübersicht Reliefpläne angefertigt.
Nähere Auskünfte bei: VzFB; Tel.: (05 11) 95 46 50.

Soweit die Räder tragen...

Am 09.06. organisiert die Bezirksgruppe Oberfranken-Süd in Bayreuth von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Bundeswehrparkplatz der Markgrafenkaserne ein Autofahren für Blinde und Sehbehinderte.
Anschließend geht es dann zum Bayreuther Volksfest.
Anmeldungen für Autofahren und/oder Volksfestbesuch unter Tel.: (09 51) 30 32 22.

Willibald-Fest

Am 7. 07. um 14.00 Uhr findet das Willibald-Fest auf dem Greiffs-Keller im Forchheimer Kellerwald statt. Ein echt fränkisches Fest.
Nähere Auskünfte unter Tel.: (09 51) 30 32 22.

Die Hand - eine Brücke zur Welt

unter diesem Thema veranstaltet der Evangelische Blinden- und Sehbehindertendienst in der Evangelischen Akademie Iserlohn vom 08. bis 10.06. eine Tagung. Es werden blinde und sehende Menschen eingeladen, die Bedeutung der Hand zu würdigen und sich auf kreative Weise mit den Möglichkeiten vertraut zu machen.
Nähere Auskünfte bei: Evangelische Akademie Iserlohn; Tel.: (0 23 71) 35 21 41.

Treffen

Das Jahrestreffen der Interessengemeinschaft Blinder Funkamateure

Deutschlands e.V. (IBFD) findet vom 8.-10. Juni in Paderborn statt.

Der Besuch des Computermuseums sowie verschiedene Besichtigungen

und Vorträge sind geplant.

Programm und weitere Infos: http://www.c-lab.de/insb/ibfd.htm oder

Alfred Schielke; Tel: (0 53 41) 39 44 85 oder K. P. Wegge; Tel: (0 52 51) 68 04 06 (AB)

Bewerbungstraining

Die Koordinations- und Beratungsstelle für behinderte Frauen in Rheinland-Pfalz veranstaltet ein Bewerbungstraining für Frauen und Mädchen mit Behinderungen.

Das Trainingsprogramm enthält praxisorientierte Informationen und Übungen für persönliche Berufswünsche. Es hat Lebensqualität, Integration in die Arbeitswelt und selbstbestimmte Lebensführung zum Ziel.
Interessenten melden sich bei: KOBRA, Ulrike Jährig; Tel.: (0 61 31) 1 46 74-45,
Jessica Hesse; Tel.: (0 61 31) 1 46 74-46, Petra Jacobs; Tel.: (0 61 31) 1 46 74-47.

Hinweisschilder

Die Airbus GmbH ließ von der Werkstatt für Blindenhilfsmittel in Hamburg für die Passagierkabine des Airbus A 320 378 Hinweistexte und 3.075 Sitzplatzbeschilderungen für Sehbehinderte und Blinde anfertigen.

WDR-Hörspielkalender

Mit zahlreichen Sendeterminen pflegt der Westdeutsche Rundfunk das "kulturelle Wort". Ausführliche Informationen zu Themen, Autoren und Schauspielern enthält eine halbjährlich erscheinende Hörspiel-Broschüre. Diese könnte demnächst auf Kassette herauskommen, wenn ein hinreichendes Hörinteresse festgestellt wurde.
Interessenten bitte melden bei: VzFB; Tel.: (05 11) 9 54 65-0.

Hörmagazin

Eine Gruppe Jugendlicher gestaltet das monatliche Kassetten-Magazin "Phantasia".

Es beinhaltet ausgewählte Texte aus unterschiedlichen Quellen. Dazu gibt es Konzerttipps und Unterhaltung. Eine Probekassette kann ausgeliehen werden bei:
Aktion Tonband-Zeitung für Blinde, 37594 Holzminden; Tel.: (0 55 31) 71 53.

BIT-TIPP

Ab Oktober 2001 erscheint die Zeitschrift "Literatur-Revue". Sie enthält Artikel aus verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, Mitschnitte von Lesungen und vieles andere. Die "Literatur-Revue" zeigt Ihnen auf, was es Aktuelles und Interessantes auf dem Büchermarkt gibt.

Unsere Redakteurin Christine Rostock präsentiert Ihnen Neuvorstellungen, Porträts und Hintergründe gut gemischt .

Die Zeitschrift erscheint in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober jeweils auf zwei Hörkassetten.

Ab sofort können Sie kostenlos ein Probeexemplar anfordern.
Weitere Informationen beim BIT-Zentrum, Frau Elmer; Tel.: (0 89) 5 59 88-1 34

Hinweis an alle Leser bzw. Hörer:

In der Mai-Ausgabe der "Gegenwart" berichteten wir unter TV-Programmzeitschrift für Blinde über ein Projekt von Datasound.

Zu diesem Projekt möchte Datasound eine Meinungsumfrage starten, denn die TV-Zeitschrift zum Hören soll Ihnen schließlich ein nützlicher Programmbegleiter sein. Dazu hat Datasound einen Fragebogen erarbeitet, der Ihnen gern zugesandt wird.

Schreiben, mailen oder rufen Sie an:
Datasound GmbH, Herr Deckert; Tel.: (06 21) 5 86 45-19,
E-Mail: markus.deckert.@datasound.de
Anschrift: Rheinufer 9, 67061 Ludwigshafen


Im Beruf:

Marktorientierte Ausbildung
Von Dr. Bernd Rödel

Bedarf an IT - Fachkräften - Eine Chance auch für Sehbehinderte ?

Am Anfang der Ausbildung im Berufsförderungswerk Halle steht für nahezu alle Teilnehmer an einer beruflichen Rehabilitation die Auseinandersetzung mit einer Projektarbeit. Das Ausloten der eigenen Stärken und Schwächen, das aufeinander angewiesene Arbeiten in einem Team aus bisher unbekannten Mitmenschen, die Identifikation mit der eigenen Ausbildung stehen dabei im Mittelpunkt.

Das bringt für die Betroffenen natürlich auch Skepsis, Unsicherheit und Orientierungsbedarf mit sich. Um so mehr, wenn die Ausbildungsrichtung, die die Rehabilitanden absolvieren wollen, im BFW Halle erstmalig angeboten wird.

In gemeinsamer Planung der Umschüler mit dem verantwortlichen Reha-Team entstand deshalb auch zwangsläufig das Thema der Projektpräsentation: das Berufsbild des Informatikkaufmanns. In Form eines Rollenspieles stellten die Rehabilitanden die Anforderungen aus der Praxis an die auszubildenden Fachleute aus ihrer Sicht sehr überzeugend dar. Die anwesenden Mitarbeiter und auch die Teilnehmer an Maßnahmen anderer Fachrichtungen konnten miterleben, dass Frau Großmann, Herr Wagner und die anderen zukünftigen Kaufleute im IT -Bereich bereits recht genaue Vorstellungen von dem entwickelt haben, was in der Ausbildung an Kenntnissen und Fähigkeiten angeeignet werden muss und wie diese Kompetenzen Grundlage der beruflichen Neuorientierung jedes Einzelnen werden sollen.

Ab Juli beginnt für die Rehabilitanden, die zur Zeit noch einen Vorbereitungslehrgang absolvieren, die eigentliche Ausbildung zum Informatikkaufmann.

Sowohl fachtechnische als auch kaufmännische Inhalte sind dann in einer zweijährigen Umschulung zu bearbeiten. Ziel der Rehabilitanden ist es natürlich, zunächst die abschließende Prüfung vor der IHK erfolgreich zu absolvieren. Danach geht es aber vor allem darum, auf dem sich entwickelnden Arbeitsmarkt auch als Sehbehinderter bestehen zu können. Um hierfür möglichst gute Voraussetzungen schaffen zu können, ist die Ausbildung sehr praxisorientiert und projektbezogen angelegt. Neben Ausbildungsabschnitten, die der herkömmlichen Vermittlung neuen Wissens dienen, nehmen Zeiten der Beschäftigung mit praxisrelevanten Arbeitsaufträgen - zum Teil im eigens eingerichteten IT-Labor - einen großen Raum ein. Dem Anliegen, die betriebliche Praxis in die Ausbildungsräume zu holen, ist auch eine Kooperation mit der Deutschen Telekom - Niederlassung Halle geschuldet. Aus dieser Zusammenarbeit gehen konkrete gemeinsame Vorhaben für die Gestaltung des Ausbildungsprozesses der künftigen IT-Kaufleute hervor. So wird das Unternehmen neben der Zurverfügungstellung "realer Projekte" auch Praktika in ihren Einrichtungen ermöglichen.

Damit die Rehabilitanden den hohen Anforderungen der Ausbildung und der späteren beruflichen Tätigkeit gerecht werden können, sollten sie neben guten Leistungsvoraussetzungen auch ein überdurchschnittliches Interesse an den Geräten und Prozessen der Informations- und Kommunikationstechnologie mitbringen. Im Zusammenhang mit den Kompetenzen, die sie sich im Verlaufe der Ausbildung aneignen können, haben sie dann aber gute Chancen auf Wiedereingliederung in einen Bereich des Arbeitsmarktes mit hohen Zukunftserwartungen.
Bild: Am Computer

Adleraugen haben wir auch nicht
Von Simone Tolle

Waldemar Lichtenwald zieht bald um: Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung zum Dreh- und Fräsmaschinenanwender im Berufsförderungswerk Würzburg wird er nun bald nah an seinem neuen Arbeitsplatz in Wertheim wohnen.

Der 26-Jährige arbeitet seit August 2000 bei der Brand GmbH + Co., einem Unternehmen, das hochpräzise Laborgeräte herstellt und in über 100 Länder exportiert. Die Produktpalette ist groß und oft filigran: Deshalb ist vor allem Genauigkeit gefragt. Der Abteilungsleiter, Herr Ott, zeigte sich in einem Gespräch zufrieden mit den fachlichen Grundlagen, die Waldemar Lichtenwald während seiner Ausbildung im Berufsförderungswerk erworben hat. Ein guter Facharbeiter braucht nach seiner Ausbildung noch mindestens 1 Jahr Einarbeitung, dabei spielt Sehbehinderung lediglich eine untergeordnete Rolle. An einen Spezialisten stellen wir qualitativ hohe Anforderungen, da wir von Glas bis Kunststoff jedes Material verarbeiten müssen. Und auch wir müssen ab und an unsere Werkstücke mit einer Lupe überprüfen! Und Adleraugen haben wir auch nicht.

Waldemar Lichtenwald wurde auf die freie Stelle bei der Brand GmbH + Co durch das Arbeitsamt aufmerksam. Bei seiner Bewerbung unterstützte ihn der Integrationsberater des Berufsförderungswerkes Würzburg, Bruno Kuhn. Kuhn hat gemeinsam mit dem Produktionsleiter, Alfons Kober, den Bedarf abgeklärt. Daraus wurde schließlich ein zweimonatiges Probearbeitsverhältnis, dessen Kosten vom Arbeitsamt übernommen wurden. Für Hans-Walter Kern, dem Leiter des Bereiches Logistik, sind Zuschüsse nur bedingt ein Einstellungsgrund für Schwerbehinderte. Für ihn ist wichtig: Behinderung darf die Arbeit nicht beeinträchtigen und muss kompensiert werden! Deswegen ist unser wichtigstes Argument, ob der Bewerber Potenzial hat. "Einarbeitung", so der Prokurist weiter, kostet Geld und für die Produktion unserer hochwertigen Produkte brauchen wir erfahrene, geistig flexible und selbstständige Mitarbeiter. Darüber hinaus müssen sie zuverlässig sein und den Willen besitzen, etwas zu leisten!"

Und genau das ist es, was Waldemar Lichtenwald an seinem neuen Arbeitsplatz am besten gefällt: Er arbeitet an einer modernen Maschine, der Job stellt jeden Tag neue Anforderungen an ihn. Auch mit dem Material Kunststoff arbeitet er gerne. Seine Sehbehinderung gleicht er aus: "Jeder muss seine Kniffe finden!" Die Einarbeitung, so der 26-Jährige, sei ihm vor allem durch die kompetenten Kollegen erleichtert worden: "Sie haben mir alles langsam und mit Geduld erklärt. Ich kann von ihnen viel lernen!"
Bild: Waldemar Lichtenwald

Besuch Ekin Deligöz

Ekin Deligöz, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung, informierte sich im Berufsförderungswerk Würzburg über das Angebot des Bildungsunternehmens für Blinde und Sehbehinderte. Geschäftsführer Alfred Schulz betonte die enormen Leistungen, die im BFW für die Integration von Behinderten in den Arbeitsmarkt erbracht würden. Deligöz und Schulz wünschten sich beide mehr Arbeitgeber, die sich an der von der Bundesregierung initiierten Initiative "50 000 neue Jobs" beteiligen, denn "gerade behinderte Menschen seien von Arbeitslosigkeit stärker betroffen als andere Personengruppen", so die Abgeordnete. Schulz stellte in diesem Zusammenhang auch die Integrationsberatung im Berufsförderungswerk vor, die sehr erfolgreich bei der Vermittlung von Arbeitsverhältnissen sei.


Jubiläum

Jubiläum in Königs Wusterhausen

Die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

1951 wurden die ersten Schüler in Neue Mühle einem heutigen Ortsteil von Königs Wusterhausen eingeschult. Sie übersiedelten bereits 1952 in die historischen Gebäude des ehemaligen Heimes für Blinde, das als Stiftung 1901, also genau vor einhundert Jahren, in Königs Wusterhausen eröffnet wurde

Anlässlich dieses Jubiläums sind eine Reihe von Aktivitäten vorgesehen. Am 17. Juli 2001 findet um 10.00 Uhr eine Festveranstaltung mit geladenen Gästen im Volkshaus Wildau statt. Um 14.00 Uhr beginnt für alle Interessenten ein Tag der Offenen Tür in der Schule, Luckenwalder Straße 64. Es ist eine Gelegenheit, die seit 1998 denkmalgeschützt-rekonstruierte und sanierte Einrichtung u. a mit ihren modernen Fachkabinetten und Unterrichtsräumen sowie der Aula zu besichtigen. Vorgesehen sind ein großes Theaterspektakel, mehrere thematische Ausstellungen, sportliche Darbietungen, Videoschleifen u. a. m

Bereits am 12. Juni 2001 wird im Heimatmuseum Königs Wusterhausen eine Sonderausstellung über den historischen Verlauf der Blindenbildung an der Schule eröffnet, die bis zum 07. Juli zu sehen ist.

Eine Festbroschüre, deren Konzeption und Herstellung der Verein zur Förderung der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte e.V. übernommen hat, liegt ab Juli kostenlos in der Schule bereit.

Für ehemalige Schüler wird am 12. und 13. Oktober 2001 von den Fördervereinen der Schule und des lnternats ein Absolvententreffen organisiert. Interessenten können sich bis zum 14.09.2001 anmelden bei: Förderverein des Internats e. V., Luckenwalder Str. 64, 15711 Königs Wusterhausen;
Tel.: (0 33 75) 24 29 44.
Wir wünschen für alle Vorhaben gutes Gelingen!
Ruth Merkel
Bild: Schulgebäude - eine Aufnahme aus den 70er Jahren.

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