Die Gegenwart",
Magazin für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde, Organ des DBSV;
60. Jahrgang.
Redakteur: Dr. Thomas Nicolai
Redaktion "Die Gegenwart"
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Herausgeber:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)
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Präsidentin: Renate Reimann
Geschäftsführer: Andreas Bethke
"Die Gegenwart" erscheint monatlich (Juli/August als Doppelnummer)
in Punktschrift
in Schwarzschrift
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auf CD ROM im DAISY-Format
im Internet ( ausgewählte Beiträge, www.dbsv.org)
Jahresbezugspreis: 35 Euro (Abonnenten unter 21 Jahren zahlen den halben Preis).
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Redaktionsschluss und damit Anzeigenschluss ist jeweils der 1. des Vormonats
(für die Januar-Ausgabe jeweils der 20.11.).
als ein Pressetermin angekündigt wurde, bei dem es um "Kino der Zukunft" gehen sollte, stutzte ich. Filme mit Audiodeskription waren doch hier und da schon zu sehen (und auch zu hören). Die "Gegenwart" hat doch schon öfter über Kino-Projekte und nicht zuletzt über Hörfilm-Aufführungen bei der Berlinale berichtet.
Vielleicht sollte es eine Überraschung für die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe sein, denn die Betroffenen waren im Vorfeld nicht einbezogen worden: Der DELPHI Filmpalast in Berlin – bekannt für Innovationen – hat in Kooperation mit den Firmen SENNHEISER und DTS die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass alle Filme in diesem Kino mit Audiodeskription sowie mit Untertiteln für hörbehinderte Zuschauer gezeigt werden können – barrierefreies Kino also. Aber wo sind die Filme?
Nur, wenn dafür gesorgt wird, dass Filme zusätzlich beschrieben bzw. untertitelt werden, kann das DELPHI (Tel.: (0 30) 3 12 10 26) Barrierefreiheit bieten. Das kostet Geld. Wer wird das bezahlen? Entscheidend ist auf jeden Fall, das blinde und sehbehinderte sowie hörgeschädigte Menschen, wenn es entsprechende Filme gibt, auch ins Kino gehen, weil sonst vermutet werden könnte, dass kein Bedarf besteht.
Als ein solcher Bedarfstest kann wohl auch das zeitlich begrenzte Angebot in CinemaxX-Kinos in Berlin, Hamburg, Hannover und Regensburg angesehen werden, das auf weitere Städte ausgedehnt werden soll. Es lohnt sich also, nachzufragen.
Ihr Dr. Thomas Nicolai
Der Abonnementpreis 2007 für Inhaber der DBSV-Mitgliederkarte bleibt konstant! Die Abo-Gebühr für alle anderen beträgt 2007 40 €. Die DBSV-Karte wird im Oktober zugestellt. Lesen Sie dazu den Beitrag "Die DBSV-Karte kommt" von Andreas Bethke.
Dankeschön-Fest zur Wiedereinführung des Blindengeldes in Niedersachsen
Mit der Wiedereinführung des Blindengeldes in Niedersachsen ist der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe eine echte Trendwende gelungen. Erstmals seit Jahren wird damit 2007 eine Blindengeldleistung nicht weiter gekürzt, sondern wieder angehoben. Wie großartig diese Trendwende tatsächlich ist, wird aber erst klar, wenn man sich vor Augen führt, dass dafür ein einmal abgeschafftes Gesetz wieder eingeführt werden muss und wenn man weiß, dass die politisch Verantwortlichen in der Vergangenheit immer wieder deutlich machten, dass es gar nicht nur ums Geld gehe, sondern um einen Paradigmenwechsel weg von der Gewährung von Nachteilsausgleichen und hin zur Bedürftigkeitsunterstützung. So war es denn auch kein Wunder, dass im Garten des niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes in Hannover Feierstimmung herrschte als dort am 29. Juni viele Beteiligte des Bündnisses für den Erhalt des Blindengeldes und anderer Nachteilsausgleiche zu einem Dankeschön-Fest zusammenkamen. Es ist ein wirklich starkes Stück, das die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe hier bewegt hat! Möglich war dieser Erfolg nur durch das Zusammenwirken und die Hartnäckigkeit vieler Unterstützer. Der DBSV hatte dabei immer wieder die Rolle des koordinierenden, organisierenden, aber auch selbst argumentierenden Dachverbandes zu übernehmen.
Stark war dabei Solidarität aller im DBSV zusammengeschlossenen Landes- und Fachverbände. Hunderttausende brachten dies im Rahmen einer Unterschriftenaktion noch 2004 zum Ausdruck. Über 10.000 Betroffene trugen ihren Protest sogar persönlich nach Hannover und demonstrierten dort im selben Jahr eindrucksvoll am 11. September.
Die Liste der Aktionen, mit denen für das einkommens- und vermögensunabhängige Blindengeld gekämpft wurde, ist lang, und nachstehende Beispiele zeigen, dass es die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe gelernt hat, für ein Ziel unterschiedlichste Wege zu gehen und dabei mit einer Stimme zu sprechen.
Basis unseres Handelns war die Osteroder Blindengeld-Tagung. Hier wurden frühzeitig Eckpunkte für einheitliche Positionen erarbeitet und die Vernetzung mit der Task Force Blindengeld gesichert. Schließlich ist auf unser Alternativkonzept zum System der Landesblindengelder mit der Initiative für ein Bundesbehindertengeld zu verweisen.
Aus der Fülle der Aktionen im Kampf um das Blindengeld seien nur einige herausgegriffen:
Die PR- und Fundraisingszene sieht heute bereits einen Musterfall erfolgreicher Kampagnenarbeit mit kleinen Mitteln in unserem Blindengeldkampf.
Bilanz: Was wir alle zusammen erreicht haben, ist außerordentlich ermutigend und erstaunlich zugleich, denn die Rücknahme eines Gesetzes durch eine Landesregierung, das kommt wahrlich nicht so oft vor, kann aber – wie bewiesen wurde – erreicht werden.
Andreas Bethke
Der Landesvorstand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. (BSVT) hat mit einer Gesetzesinitiative eine neue Phase im Kampf um die Wiedereinführung des Blindengeldes im Freistaat eingeläutet.
Für den 7. September hat der BSVT den Vorsitzenden der drei im Thüringer Landtag vertretenen Fraktionen ein Gespräch vorgeschlagen, bei dem es um die Möglichkeit einer fraktionsübergreifenden Gesetzesinitiative zur Wiedereinführung des einkommens- und vermögensunabhängigen Blindengeldes für alle Betroffenen gehen soll.
"Unser Gesetzentwurf", so BSVT-Vorsitzender Peter Och, "könnte dafür eine gute Diskussionsgrundlage bilden."
Nach dem Entwurf ist vorgesehen, dass blinde Menschen ein monatliches Blindengeld von 320 € erhalten. Für diejenigen, die in stationären Einrichtungen untergebracht oder pflegebedürftig sind, soll es differenzierte Regelungen geben.
Der Text des Gesetzentwurfes ist auf der Homepage des Verbandes zu finden: www.bsv-thueringen.de
"Es gibt durchaus Signale, die uns hoffen lassen, dass ein solches Gespräch zu Stande kommt", zeigt sich Peter Och zuversichtlich. Für den Fall der Verweigerung des Gespräches oder des Scheiterns sei der BSVT auch für das Volksbegehren oder ein Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof gerüstet.
In ihrem Ringen um die Wiedereinführung des Blindengeldes können sich die Thüringer der Solidarität der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe in ganz Deutschland sicher sein.
Der Erfolg in Niedersachsen sollte den Regierenden im Freistaat Thüringen Entscheidungshilfe sein.
(Über aktuelle Entwicklungen informiert auch der E-Mail-Newsletter dbsv-direkt.)
Am 21. Juli tagte das DBSV-Präsidium erstmals nach dem Verbandstag, also in neuer Besetzung. Über einige Ergebnisse sprach ich mit der neuen DBSV-Präsidentin Renate Reymann:
Wie fühlt man sich in der ersten Sitzung? Ist das Routine oder ist man da doch ein bisschen aufgeregt?
Renate Reymann: Das war überhaupt keine Routine, weil ich als Vizepräsidentin nie eine Sitzung komplett leiten musste. Ich habe mich sehr darauf gefreut und hörte mir in der "Gegenwart" noch einmal ganz in Ruhe die Vorstellung der neuen Präsidiumsmitglieder an. Ich bin hoch erfreut über die geballte Kompetenz, die ins Präsidium gekommen ist.
Neun Mitglieder hat das Präsidium, davon sind fünf neu. Was gab es in der ersten Sitzung zu besprechen und welche Ergebnisse sind interessant für die Leserinnen und Leser der "Gegenwart"?
Thema Blindengeld: Wir haben noch einmal die Entscheidung in Niedersachsen bewertet. Man kann das Erreichte gar nicht hoch genug einschätzen, weil die Politik hier nicht nur eine Rolle rückwärts gemacht hat, als sie möglicherweise erkennen musste, dass sie einen Fehler begangen hat. Nein, sie hat die Rolle rückwärts machen müssen, weil der Druck aus der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe und aus all den Verbänden und Vereinen, die uns mit zur Seite gestanden haben, groß genug war. Ich möchte noch einmal die Gelegenheit nutzen, allen zu danken, die sich hier mit eingebracht haben.
Wir haben noch vor zwei Jahren gesagt: Wir haben erst einmal diesen Kampf nicht gewonnen. Heute können wir sagen: Wir haben ihn gewonnen. Und dass der Betrag für viele nicht zufriedenstellend ist, ist gar keine Frage, aber das Wichtigste an dieser Entscheidung ist doch, dass das Land wieder ein einkommens- und vermögensunabhängiges Blindengeld hat. Jetzt gilt unsere ganze Kraft unseren Freunden in Thüringen, die ja noch das ganze Stück des Weges vor sich haben. Vizepräsident Hans-Werner Lange wird den Thüringern persönlich zur Seite stehen. Er kann mit den niedersächsischen Erfahrungen aus erster Hand Unterstützung geben.
Ich möchte alle Landesvereine und alle Untergliederungen aufrufen: Üben Sie Solidarität mit unseren thüringischen Freunden, damit wir auch dort möglichst schnell wieder zu einem einkommens- und vermögensunabhängigen Blindengeld kommen.
Wie ist zu bewerten, dass wiederum drei neue Korporative Mitglieder aufgenommen worden sind?
Ja, das ist einmal die Westdeutsche Blindenhörbücherei, die Aktion Tonband-Zeitung und das Blindenhilfswerk Berlin. Es gab eine Satzungsänderung: Die Korporativen Mitglieder haben jetzt sechs Stimmen im Verwaltungsrat. Das ist wirklich eine sehr positive Entwicklung, auch ins Präsidium sind drei Vertreter Korporativer Mitglieder neu hinzu gekommen.
Das hört sich ja wieder mehr nach Familie an. Auf dem Verbandstag klang eher an, die Familie sei krank, zumindest angeschlagen. Geht es in dieser Richtung aufwärts?
Es muss einfach aufwärts gehen. Ich hatte auch das Gefühl, dass auf dem Verbandstag eine positive, vorwärtsdrängende Stimmung herrschte. Das wollen wir erhalten. Wir wollen wieder mehr Kontakte untereinander pflegen. Präsidiumsmitglieder und Referenten sollen in den Landesverbänden und in den Untergliederungen öfter mit den Mitgliedern ins Gespräch kommen und so unsere Politik an die Basis bringen.
Es ging auch um strategische Vorhaben, obwohl es keine Strategiekommission mehr gibt ...
Ja, das stimmt. Die Strategiekommission, die in den zurückliegenden beiden Legislaturperioden wirkte, hat ihre Arbeit eingestellt. Die Arbeitsgruppe Dienstleistungen allerdings wird bestehen bleiben und hat ja auch noch viel zu tun. Ich erinnere nur an die DBSV-Mitgliederkarte, über die in dieser Ausgabe der "Gegenwart" näher informiert wird.
Außerdem geht es ja darum, gleichwertige Angebote an Dienstleistungen in allen Landesvereinen zu erreichen. Ich bin mir schon bewusst, dass das ein Ziel ist, das wir nicht in den nächsten drei oder vier Jahren erledigt haben, aber wir müssen sie gemeinsam anpacken.
Das Projekt 2010 klingt ja schon sehr zukunftsweisend. Was soll damit gelingen?
Wir wollen gemeinsam bis zum Jahr 2010 10 Prozent mehr Mitglieder in unseren Landesvereinen haben. Wir müssen uns also überall Gedanken machen, wie es gelingt, den Mitgliederschwund zu stoppen und mehr neue Mitglieder aufzunehmen. Es soll überall kleine Begleit-Teams zum Projekt geben, in denen interessierte und aktive Mitglieder wirken.
Die Rechenaufgabe klingt doch eigentlich ganz einfach. Wir haben 600.000 blinde und sehbehinderte Menschen, die nicht Mitglied in einem Verein sind. Reichlich 3.000 brauchen wir, das sind 0,5 Prozent – schon ist das Ziel erreicht ...
Das wäre natürlich schön. Man könnte auch sagen, immer 10 Mitglieder werben ein neues ... Wer an der Basis arbeitet, weiß, dass es so einfach nicht geht. Betroffene orientieren sich, informieren sich, denken aber lange noch nicht darüber nach, Mitglied in einem Verein zu werden. Sie nutzen Angebote und Dienste der Vereine, und wir sollten sie auch nicht gleich zu einer Mitgliedschaft drängen, aber zum Ausdruck bringen müssen wir schon, dass Dienstleistungen auch Geld kosten.
Man muss sich auch Gedanken machen, wie wir Zielgruppen ansprechen, denen wir uns bisher nicht ausreichend gewidmet haben. Wir wollen uns verstärkt um patientenorientierte Beratung und Betreuung kümmern. Das kommt jetzt auch in der Satzung des DBSV zum Ausdruck. Auch das ist ein Weg, der nicht von heute auf morgen gegangen werden kann.
Wir wollen keinen medizinischen Rat geben, das können wir gar nicht, aber wir wollen den Menschen sagen können, wo sie kompetenten medizinischen Rat bekommen.
Also ein ganz weites Feld; ich glaube, da liegt eine riesengroße Aufgabe vor dem Verband ... Wann gibt es die erste Zwischenbilanz der neuen Präsidentin?
Ich stelle mir vor, dass wir in regelmäßigen Abständen über die Arbeit des Präsidiums berichten. Das muss nicht immer die Präsidentin tun, da sind auch die anderen Präsidiumsmitglieder gefragt.
Wenn diese "Gegenwart" bei Ihnen ankommt, ist unsere neue Präsidentin nahezu genau 100 Tage im Amt. Sie hat diese gut überstanden, wie wir gerade gehört haben, und ist frohen Mutes für die Zukunft. Vielen Dank für das Gespräch Renate Reymann.
Ich danke auch und richte einen herzlichen Gruß an alle Leser der "Gegenwart".
(Das Telefoninterview führte Dr. Thomas Nicolai; Kassetten- und DAISY-Version Originalton.)
Die Menschen im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband rücken näher zusammen. Zum diesjährigen Tages weißen Stockes am 15. Oktober werden alle Landesvereine des DBSV eine einheitliche Mitgliedskarte, die DBSV-Karte einführen.
"Sie wird", so formuliert es DBSV-Präsidentin Renate Reymann, "unser neuer Familienpass werden. Sie wird dokumentieren, dass wir deutschlandweit in einer gemeinsamen Selbsthilfeorganisation zusammengeschlossen sind, uns gegenseitig Rat und Hilfe geben und unsere Interessen deutlich nach außen vertreten."
Im Auftrag der Landesvereine lässt der DBSV die neue Mitgliedskarte zur Zeit produzieren. Zum 15. Oktober wird sie dann in etwa 36.000 Briefkästen ankommen und die bisherigen Mitgliedsausweise vieler Landes- und Ortsvereine ablösen.
"36.000, das ist eine starke Zahl", freut sich die DBSV-Präsidentin, "die uns auch in die Lage versetzt, den Inhabern der DBSV-Karte künftig besondere Vergünstigungen anzubieten."
Sofort nach Einführung der DBSV-Karte werden alle Kartenbesitzer beim VzFB, dem Verein zur Förderung der Blindenbildung, Hilfsmittel und Bücher 5 Prozent günstiger einkaufen können. Den selben Rabatt hat mittlerweile auch das Landeshilfsmittelzentrum Sachsen eingeräumt.
"Die Gegenwart", das Verbandsorgan des DBSV, wird ihre Abonnementgebühr künftig staffeln. Ab 2007 wird das allgemeine Jahresabonnement 40 Euro kosten. Für DBSV-Karten-Inhaber kann die Jahresgebühr damit konstant auf 35 Euro gehalten werden.
Ein weiteres Angebot hat zum Ziel, Mobiltelefonieren billiger und zugleich zugänglicher zu machen. Dafür werden der DBSV, der Berliner Mobilfunkhändler Heckel & Schulz, die Unternehmen Nuance, T-Mobile und T-Systems mit Einführung der DBSV-Karte ein gemeinsames Projekt starten.
Geschnürt wird ein Angebotspaket, das Inhabern der DBSV-Karte
Den Aufbau von Angeboten, die mit der DBSV-Karte künftig erhältlich sein werden, koordiniert eine gemeinsame Projektgruppe des DBSV und seiner Landesvereine.
"Wir wollen unseren neuen Familienpass gleichzeitig zu einer echten Mehrwert-Karte für unsere Mitglieder machen", gibt Hans-Werner Lange, DBSV-Vizepräsident und Projektgruppenmitglied, die Richtung der weiteren Arbeit vor.
Nähere Informationen zu den Angeboten, die für den Start der DBSV-Karte in Vorbereitung sind, und über neue Vorhaben werden ab Oktober auf der Internetseite des DBSV ( www.dbsv.org ) und bei den Landesvereinen zu erfahren sein.
Andreas Bethke
Frau Margarete Tanner ist seit 50 Jahren in der Sehbehindertenarbeit tätig. Von 1955 bis 1995 war sie maßgeblich am Auf- und Ausbau der Sehbehindertenschule in Nürnberg beteiligt und hat damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Sehbehindertenbildung geleistet.
Durch ihren Lehrauftrag für Sehbehindertenpädagogik an der Universität Heidelberg, Fachbereich Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, hat sie vor allem die Entwicklung von Lehr- und Arbeitsmethoden für Sehbehinderte gestaltet.
Auch ehrenamtlich war Frau Tanner sehr engagiert und wirkte insbesondere nach dem Eintritt in den Ruhestand am Know-how-Transfer in osteuropäische Länder mit. Sie unterstützte vor allem die Sehbehindertenbildung in Litauen.
Sehbehinderte Menschen im Erwachsenen- und Seniorenalter beriet sie über optische Sehhilfen. Mit ihrem 50-jährigen Wirken gehört sie bundesweit zu den Pionieren der Sehbehindertenarbeit.
Für ihr Lebenswerk erhielt Margarete Tanner am 08. Juli 2006 die Ehremedaille des DBSV. Überreicht wurde ihr diese Auszeichnung im Rahmen der Landesausschusssitzung des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V. von der neuen Präsidentin des DBSV, Renate Reymann.
Wir gratulieren Frau Tanner und freuen uns mit ihr über die Würdigung und Wertschätzung, die ihre Arbeit durch die öffentliche Ehrung erfahren hat.
Erstes Musical von und mit blinden und sehbehinderten Menschen; Aufführung am 12. Oktober, 20.00 Uhr in Berlin.
Vor 200 Jahren öffnete Johann August Zeune in Berlin die erste Blindenschule Deutschlands. Ein Musical zeigt aufrüttelnd und anrührend Stationen einer Geschichte der Emanzipation von Menschen mit Seheinschränkung.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) präsentiert unter der Schirmherrschaft von Katja Ebstein am 12. Oktober 2006 um 19.30 Uhr in Berlin Steglitz in der Aula des Fichtenberggymnasiums – Rothenburgstraße 18 – die Premiere des Musicals "Stärker als die Dunkelheit". Mit der Premiere ist erstmals ein Musical zu sehen, dass von sechs blinden und sehenden Autoren geschrieben und von jungen Darstellern mit Seheinschränkung aufgeführt wird. Anlass für das Musicalprojekt ist das 200. Jubiläum der Blindenbildung in Deutschland.
Der "kleine Schmidt", ein blinder Jugendlicher, so erzählt Alexander Reuß in seinem Buch "Der Tempel der Blinden", arbeitete als Schwungradantreiber in einer Spinnfabrik. Er bittet den Direktor um eine Aufbesserung seines kargen Lohns, worauf er von drei Arbeiterinnen gemobbt, gequält und schließlich zusammengeschlagen wird. "Karussellgaul dreh", schreien die Arbeiterinnen. Der kleine Schmidt muss die Fabrik verlassen.
Im Musical ergeht es dem jungen Krauter ähnlich. Er hat aber Glück und wird in die neu gegründete Blindenschule von Johann August Zeune in Berlin aufgenommen. Mit seinen Kameraden erhält er eine solide Bildung, ist aber nicht bereit, sich allen Regeln der Pädagogen anzupassen.
Er möchte nicht die von den Lehrern erdachte Stachelschrift benutzen, sondern die viel einfachere Punktschrift des blinden Louis Braille, die von den Lehrkräften nicht geduldet wird. Er möchte Musik auf der Straße, in Kneipen und Konzertsälen machen und nicht nur zur eigenen Erbauung im stillen Kämmerlein. Und dann gibt es da noch die sehende Charlotte. Aber Kontakte Blinder mit dem anderen Geschlecht sind strengstens untersagt und ziehen harte Sanktionen nach sich.
"Mein Leben lang habe ich gewartet. Gewartet darauf, dass jemand kommt und sagt: mach dies oder mach jenes. Nie habe ich es mir selbst zugetraut. Nie habe ich mein Schicksal selbst bestimmt. Ständig flüstert eine Stimme in meinem Kopf, du kannst es nicht, du bist zu schwach dazu. Aber es stimmt nicht. Die Stimme lügt. Wenn ich nicht den Mut habe, dann hat ihn keiner für mich." Dies wird Krauter allmählich klar, und mit seinen Freunden nimmt er sein Schicksal in die Hand.
Seit Mai 2005 arbeiteten sechs Autoren mit und ohne Sehbehinderung, Pädagogen, Profis und Freizeitmusiker, an dem Musical. In zwei Probenwochen im Juli und vom 07. bis 12.10. kommen die 14 blinden und sehbehinderten Darsteller zwischen 12 und 26 Jahren zusammen, um unter Leitung von Regisseur Stephan Greve und musikalischem Leiter Götz Kretschmann das Stück aufführungsreif zu machen.
Nähere Informationen und Vorbestellung von Eintrittskarten (15 €, ermäßigt 10 €) beim:
DBSV-Sozialreferat
Tel.: (0 30) 28 53 87-16
E-Mail: sozialreferat@dbsv.org
Das bundesweite Führhundhaltertreffen des DBSV findet vom 13. bis 15.10. in Göttingen statt. Öffentlichkeitswirksamer Höhepunkt wird der Auftritt aller Gespanne in der Göttinger Fußgängerzone sein, wo die Leistungen der vierbeinigen Helfer unter Beweis gestellt werden sollen.
Weitere Informationen und Anmeldung bis spätestens 20.09. bei der:
DBSV-Geschäftsstelle
Anita Zucker
Tel.: (0 30) 28 53 87-26
E-Mail: a.zucker@dbsv.org
Zu der Veranstaltung, die vom 02. bis 05.11. in Saulgrub stattfindet, sind alle Frauen mit Seheinschränkung, die in einem DBSV-Landesverein Mitglied sind eingeladen. Es erwartet die Teilnehmerinnen ein interessantes Programm, z.B.
Anmeldeunterlagen und Anmeldung bis 15.09. bei:
Michael Boguslawski
Tel.: (0 30) 28 53 87-16
E-Mail: sozialreferat@dbsv.org
Vom 23. bis 26.11. findet in Saulgrub ein Seminar für die Jugendvertreter der DBSV-Landesvereine und weitere Interessierte statt. Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:
Anmeldeunterlagen und Anmeldung beim:
DBSV e.V.
Michael Boguslawski
Tel.: (0 30) 28 53 87-16
E-Mail: sozialreferat@dbsv.org
Anmeldeschluss: 01.10.
Am 09.10. startet die fünfte Woche des Sehens – Blindheit verstehen, Blindheit verhüten. Sechs Wochen vorher wird es für alle unter Ihnen, die noch keine Aktion vor Ort geplant haben, höchste Zeit, mit der Organisation zu beginnen.
Doch auch für alle anderen gilt es jetzt, ihre Veranstaltung möglichst zum Publikumsmagneten werden zu lassen. Damit dies auch gelingt, hat die Koordinationsgruppe der WDS wieder ein umfangreiches Kommunikationspaket geschnürt, welches mit Sicherheit auch für Ihre Öffentlichkeitsarbeit einige nützliche Materialien zur Verfügung stellt. Neben Plakaten und der Broschüre zur WDS, können Sie dort auch vorgefertigte Pressetexte finden, die Sie nach Ihren Bedürfnissen anpassen können. Außerdem enthält das Paket Handzettel, die Sie selbst mit Text bedrucken können. Sollte es noch Fragen bei der Vorbereitung Ihrer Veranstaltung geben, so hilft womöglich auch ein Blick in den Aktionsleitfaden. Dieser hält viele Tipps zur Durchführung von Aktionen bereit. Er kann auch direkt bei der Woche des Sehens angefordert werden.
Bis spätestens 15.09. sollten Ihre Anträge auf Förderung Ihrer lokalen Aktion beim Projektkoordinator der WDS vorliegen. Dabei gilt: Da die Woche des Sehens von den acht teilnehmenden Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird, können nur Veranstaltungen gefördert werden, bei denen mindestens drei WDS-Partner beteiligt sind. Wir sind Ihnen gerne bei der Suche nach Partnerorganisationen für Ihre Aktion behilflich.
Auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de haben wir einen Veranstaltungskalender eingestellt. Dort können Interessierte recherchieren, welche Veranstaltungen vor Ort stattfinden. Damit auch Ihre Veranstaltung in diese Übersicht aufgenommen werden kann, brauchen wir von Ihnen Informationen, wann und wo Sie Ihre WDS-Veranstaltung planen. Wichtig ist auch, dass Sie uns über das vorgesehene Programm informieren.
Im Rahmen der Woche des Sehens treffen sich am 12. und 13.10. in Berlin rund 250 Fachleute und Interessenten, die in verschiedenen Workshops und Diskussionsforen Aspekte zur Blindenbildung diskutieren. Schwerpunkte sind: Erziehung und Bildung, Eingliederung sowie soziale Integration.
Interessenten können sich noch bis zum 15.09. bei Frau Anita Zucker unter der Telefonnummer (0 30) 28 53 87-26 für den Kongress anmelden.
Möchten Sie das Kommunikationspaket für lokale Veranstalter bestellen? Suchen Sie noch Mitstreiter für Ihre Aktion? Brauchen Sie Unterstützung bei der Pressearbeit?
Bei all diesen und allen anderen Fragen ist Ihnen der Projekt-Koordinator, Tobias Straub, gerne behilflich. Sie erreichen ihn werktags zwischen 9.00 und 16.30 Uhr unter der Telefonnummer (0 30) 28 53 87-28 oder per E-Mail unter t.straub@woche-des-sehens.de .
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) wird am 21. März 2007 seinen 5. Hörfilm-Preis unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf verleihen. Neben dem Hörfilm-Preis wird ein Sonderpreis der Jury vergeben.
Laut Statuten des DBSV werden folgende Leistungen ausgezeichnet:
Gemeint sind also sowohl etwa eine lokale Hörfilm-Initiative von Ehrenamtlichen wie auch eine professionelle innovative DVD-Produktion. Jeder Hörfilm-Produzent/produzierender Sender kann höchstens eine Hörfilm-Produktion einreichen.
Vorschläge für nominierungswürdige Initiativen bzw. Hörfilm-Produktionen können bis zum 31.10.2006 eingereicht werden mit folgenden Unterlagen (Texte als Datei, Filme in 8 Kopien als DVD oder VHS):
a) Initiativen
b) Hörfilm-Produktionen
Einreichungen sind zu senden an den:
Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
– 5. Hörfilm-Preis –
Rungestr. 19, 10179 Berlin
E-Mail: info@dbsv.org .
Ansprechpartner für Rückfragen:
Reiner Delgado
Tel.: (0 30) 28 53 87 – 24
Am 09.09. findet in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig ein Tag der offenen Tür statt.
"Berühren, Staunen, Begreifen!", heißt es auch in diesem Jahr wieder von 10 bis 16 Uhr. Die einzelnen Bereiche, wie der Verlag, die Blindenschriftübertragung, die Reliefherstellung, der Druck der Braille-Schrift wie auch die Herstellung eines DAISY-Hörbuches werden anschaulich dargestellt und erfahrbar gemacht.
Um 14 Uhr präsentiert Redakteur Dr. Thomas Nicolai das Jahrbuch des DBSV 2007 in einer informativ-unterhaltsamen Plauderei mit Autoren des gerade erschienenen Heftes. Mit dabei sind u.a. Sebastian Burger, der per Tandem von Bremen nach Singapur fuhr und auf dieser abenteuerlichen Reise zahlreiche blinde Mitfahrer mitnahm, und Präsidentin Renate Reymann.
Selbstverständlich werden auch Hilfsmittelfirmen wieder ihre Angebote vorstellen. Bei größeren Gruppen ist eine Anmeldung erwünscht.
DZB Leipzig
Gustav-Adolf-Straße 7
04105 Leipzig
Tel.: (03 41) 7 11 31 24
Fax: (03 41) 7 11 31 25
E-Mail: info@dzb.de
Internet: www.dzb.de
Piktogramme von Christopher Lewis sind in dieser Ausstellung im Kleisthaus, dem Amtsitz der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, Mauerstraße, Berlin-MItte, bis zum 17.11. (Montag bis Freitag jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr; Eintritt frei) zu sehen. Der Titel der Ausstellung ist eine Metapher für Orientierungslosigkeit.
Informationen und Bilder zur Ausstellung gibt es unter www.behindertenbeauftragte.de .
Vom 27. bis 29.10. findet die diesjährige Soester Fachtagung zur beruflichen und sozialen Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen statt.
Unter dem Thema "Moderne Zeiten – Chancen beruflicher und sozialer Teilhabe blinder und sehbehinderter junger Menschen" wird die Frage diskutiert, wie blinden und sehbehinderten Menschen auch zukünftig gleichberechtigte Lebensperspektiven in unserer Gesellschaft geboten werden können.
Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es auf der Homepage des Berufsbildungswerkes für Blinde und Sehbehinderte Soest:
www.bbw-soest.de oder Sie rufen an:
Tel.: (0 29 21) 6 84-223.
Die fünften bis neunten Klassen und ihre Lehrer der Carl-Strehl-Schule, die zur Marburger Blindenstudienanstalt e.V. (blista) gehört, folgten dem Aufruf der Schülervertretung zu einem schweißtreibenden Spendenlauf rund um das Behring-Mausoleum. Aber bevor durch jeden gelaufenen Kilometer Geld zugunsten einer Blindenschule in Tiflis/Georgien gesammelt werden konnte, galt es, Sponsoren für die Aktion zu suchen.
104 Schüler liefen insgesamt 450 Kilometer. Vier von ihnen waren kurzzeitig unauffindbar verschwunden, was für reichlich Aufregung sorgte; sie hatten sich verlaufen. Das änderte an dem guten Gesamtergebnis von mehr als 1.000 € nichts. Dr. Matthias Weström, Schulleiter der Carl-Strehl-Schule, der durch seinen Bericht über die schwierige Lage der Blindenschule in Tiflis die Schüler zu dieser Aktion inspiriert hatte, wird das Geld bei einem Besuch persönlich übergeben.
Rudi Ullrich
Nähere Informationen und Anmeldung:
AURA-Pension Haus "Grünes Herz"
Tel.: (03 62 53) 3 05-0
E-Mail: info@aura-pension-georgenthal.de
Internet: www.aura-pension-georgenthal.de
Unter dem Motto "mehr voneinander wissen – einander besser verstehen" wird es in der AURA-Pension "Villa Rochsburg" eine Veranstaltungsreihe zu den Weltreligionen geben.
Angehörige des jeweiligen Glaubensbekenntnisses (keine Wissenschaftler) werden über ihre Weltanschauung und Lebensweise sprechen.
09. bis 12.10.: Der Islam; Mitgestalterin und Fachberaterin ist Frau In Am Sayad Mahmood aus dem Irak, die seit 1996 in Deutschland lebt und im Ökumenischen Informationszentrum Dresden e.V. mitarbeitet. Künftige Veranstaltungen werden dem Judentum, dem Hinduismus und dem Buddhismus gewidmet sein.
Nähere Informationen bei:
AURA-Pension "Villa Rochsburg"
Tel.: (03 73 83) 8 34 01
E-Mail: villa-rochsburg@gmx.de
Vom 27. bis 29.10. geht es wieder um den Rathauspokal des Oberbürgermeisters der Stadt Wernigerode.
Spielort ist die AURA-Pension "Brockenblick" Wernigerode, wo die Anmeldung bis spätestens 30.09. erfolgen muss;
Tel.: (0 39 43) 26 21 0
Fax: (0 39 43) 26 21 26
Teilnahmeberechtigt sind blinde und sehbehinderte Skatspieler aus den Landesverbänden des DBSV.
Im Rudolf-Kraemer-Haus in Bad Liebenzell werden ab Oktober wieder PC-Kurse für Anfänger angeboten. Vom 01. bis 06. die Kompaktwoche für Einsteiger, vom 08. bis 13. Internet für Einsteiger und vom 15. bis 20.10. Word für Einsteiger. Alle Kurse werden im neu eingerichteten PC-Raum von einem erfahrenen Referenten angeboten.
Alle die Wert auf Stil legen, können sich vom 20. bis 22.10. in Punkto Etikette und moderne Umgangsformen updaten lassen. Im Kurs werden alle Rituale eingeübt, die ein stilvolles Miteinander ausmachen. Und wer am großen Herbst-Walking-Wochenende mitmachen will sollte sich vom 27. bis 29.10. einbuchen.
Nähere Informationen unter
Tel.: (0 70 52) 9 20 40 oder unter
www.rudolf-kraemer-haus.de
Vom 03. bis 05.11. findet im AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen ein Seminar zum Thema Träumen statt. Das Seminar soll blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit bieten unter Leitung des blinden Psychoanalytikers Thomas Abel über eigene Träume miteinander ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen
Tel.: (03 88 25) 37 00
E-Mail: ostseeperlen@t-online.de
In der Woche des Sehens bietet das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig besondere Führungen für sehbehinderte und blinde Menschen an. Zum Begreifen und Fühlen laden die neuen Dauerausstellungen zu Südostasien, Südasien wie auch über Mongolen und Tibeter ein. Zahlreiche Tastobjekte und Erklärungen in Braille-Schrift bieten ein einzigartiges Museumserlebnis. Spezielle Führungen werden an folgenden Tagen angeboten:
Weitere Informationen
Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Tel.: (03 41) 97 31-973
www.mvl-grassimuseum.de
Der BSV Mecklenburg-Vorpommern lädt zu einer Hilfsmittelausstellung ein;
18.10., 9 bis 17 Uhr,
Stadthalle Rostock,
am Hauptbahnhof, Ausgang Süd.
Nähere Informationen unter Tel.: (03 81) 77 89 80.
Die Stiftung Nikolauspflege Stuttgart ist jetzt ECDL-Prüfungszentrum. Die Einrichtung will neben der Funktion eines ECDL-Prüfungszentrums verstärkt auch Vorbereitungskurse anbieten. In insgesamt 30 Workshops bereiten Experten interessierte IT-Lehrkräfte auf die besonderen Anforderungen im Umgang mit Behinderten und die speziellen Lehrmethoden vor. Die Veranstaltungen finden in Berlin, Dortmund, Hannover, Soest, Peiting bei Schongau und Neckargemünd statt. Interessierte Lehrer und Weiterbildner finden Termine und die Möglichkeit, sich zu den Workshops online anzumelden unter: www.ecdl.de und www.digitale-chancen.de . Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.
Um die Zukunft behinderter und chronisch kranker Eltern und ihrer Familien geht es bei einer Fachtagung behinderter Eltern und Multiplikatoren vom 30.09. bis 02.10. in Uder bei Heiligenstadt. Nähere Informationen und Anmeldung bis spätestens 15.09. beim Veranstalter:
Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern e.V.
Tel.: (05 11) 69 63 256
Fax: (05 11) 271 62 15
Mail: bbe.indokus@gmx.de
Homepage: www.behinderte-eltern.com
Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen (BSBH) bietet in Zusammenarbeit mit den Firmen BAUM Retec AG und AUDIODATA GmbH am 28. und 29.10., jeweils von 8.30 bis 17.00 Uhr, kostenlose etwa zwei- bis dreistündige Internetschnupperkurse an.
Ort: BSBH
Eschersheimer Landstraße 80
60322 Frankfurt a.M.
Nähere Informationen und Anmeldung bis spätestens 30.09. bei:
Kersten Kauer
Tel.: (0 64 21) 1 71 30
E-Mail: k.kauer@audiodata.de
Für den Internetschnupperkurs sollten die Teilnehmer gute Kenntnisse im Aufbau der Tastatur mitbringen; PC-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Zum Thema DAISY sollen die Teilnehmer erfahren, wie man mit einem DAISY-Buch arbeitet und auch, wie man mit Hilfe des PTR2 der Firma Plextalk, selber einen DAISY-Titel erstellen kann.
Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. bietet vom 24.-26.11. eine Werkstatttagung "Macht und Ohnmacht. Menschen mit Behinderungen im Medizinsystem" in Würzburg an. Angesprochen sind Eltern behinderter Kinder, Menschen mit Behinderung und medizinische Fachkräfte.
Informationen und Anmeldung beim
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.
Tel.: (02 11) 6 40 04-10
E-Mail: margaretha.kurmann@bvkm.de
Internet: www.bvkm.de
Unter dem Titel "Ungewöhnliche Freundschaftsgeschichten" starten die Aktion Mensch und der Deutsche Caritasverband einen Schreibwettbewerb. Gesucht werden Kurzgeschichten und Erzählungen über ungewöhnliche Freundschaften zwischen Deutschen und Ausländern, Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Beiträge können auch über Freundschaften zwischen Schulen, Vereinen, Firmen oder anderen Organisationen berichten. Die Artikel dürfen noch nicht veröffentlicht worden und nicht länger als 30.000 Zeichen sein.
Infos unter www.diegesellschafter.de
Unter dem Titel "Mein Alltag" will der Selbsthilfeverlag Behindertenarchiv Erlebnis- und Erfahrungsberichte, Kurzgeschichten und selbstgeschriebene Gedichte sammeln und für einen Erzählband zusammenstellen. Wer an diesem Buchprojekt mitwirken möchte, kann seinen Beitrag bzw. seine Beiträge bis Ende November 2006 gerne zusenden.
Behindertenarchiv
Wellinghofer Str. 44
44263 Dortmund
Fax: (0231) 41 73 12
E-Mail: Behindertenarchiv@t-online.de
Information und Anmeldung bei anders-sehn, jetzt in Marburg!
Tel.: (0 64 21) 16 50 90
E-Mail: anders-sehn@web.de
Internet: www.anders-sehn.de
Der französische Schriftsteller Georges Simenon hat mit dem Kommissar Maigret eine der bekanntesten Figuren der Kriminalliteratur geschaffen. Drei weitere Fälle des berühmten Kommissars sind ab sofort in jeweils zwei Bänden Blindenkurzschrift lieferbar, darunter auch Maigrets erster Fall aus jener Zeit, als er noch nicht bei der berühmten Mordkommission am Quai des Orfevres beschäftigt war.
"Maigrets erste Untersuchung"
"Maigret contra Picpus"
"Maigret und der gelbe Hund"
Weitere Auskünfte und Bestellungen:
DZB Leipzig
Tel.: (03 41) 71 13-119
Fax: (03 41) 71 13-125
E-Mail: info@dzb.de
Der regional bekannte sehbehinderte Künstler Stephan K. Müller zeigt seine neuesten Exponate beim Sommerfest in der Fleckmühle Bad Homburg, Ober-Eschbach am 16. und 17.09. von 10 bis 18 Uhr. Auf dem gesamten Gelände der Fleckmühle sind Alabasterarbeiten, Speckstein-Plastiken und Malereien des sehbehinderten Künstlers ausgestellt.
Weiter werden für die sinnliche Erfahrung ein "Barfußpfad", das "Kräuterrondell" sowie ein lichtloser Raum angeboten.
Weitere Informationen unter
Tel.: (0 61 72) 45 86 05 und im
Internet: www.specksteine.de .
Der Aufbau des neuen Berliner Hauptbahnhofs und sein Blindenleit- und Orientierungssystem werden im Internet vorgestellt,
Zugang über www.absv.de .
Das Heft in Blindenschrift bietet umfangreiche Informationen zur 1. und 2. Fußball-Bundesliga sowie einen Spielplan zum Ausfüllen.
Zu beziehen ist es bei der
Deutschen Blindenstudienanstalt
Tel.: (0 64 21) 606-417
Fax: (0 64 21) 606-461
E-Mail: bestellservice@blista.de
Außerdem gibt die Blista auch das monatliche Hörmagazin "Einwurf" heraus.
Den Titel "Fußball-WM 2006" aus der SZ-Bibliothek bietet das BIT-Zentrum in Punktschrift, in MAXI-Druck, als DAISY-CD sowie auf Hör-Kassetten an.
Information und Bestellung bei:
Frau Elmer
Tel.: (0 89) 5 59 88-134
Die Hörspielgemeinschaft Timmendorfer Strand präsentiert ihre Krimireihe "Die Aufträge des Harry Jürgens". In seinem ersten Fall "Das dunkle Schloss" bittet ihn eine junge Frau um Hilfe. Sie glaubt, langsam aber sicher doch, verrückt zu werden.
In seinem zweiten Fall "Das Klassentreffen" will er sich eigentlich nur einen netten Abend mit seinen ehemaligen Mitschülern machen, bis zwei von ihnen verschwinden.
Ganz hart trifft es ihn, als er in seinem dritten Fall "Duell der Detektive" einen Konkurrenten bekommt. Und dabei hätte er diesen blinden Berufsanfänger beinahe unterschätzt.
Alle Krimis wurden im Rahmen der Timmendorfer Krimitage produziert und sind über den BSV Hamburg zu erwerben.
Weitere Informationen und Bestellungen unter:
Tel.: (0 40) 209 40 40 oder
per E-Mail: u.backofen@bsvh.org
Über Neuheiten von der Internationalen Funkausstellung in Berlin (01. bis 06.09.2006) informiert ein etwa 100-minütiger akustischer Ausstellungsbericht mit Reportagen und Firmen-Interviews. Der Messeüberblick berücksichtigt vor allem das, was für blinde und sehbehinderte Nutzer im Bereich der Unterhaltungselektronik interessant ist und nennt auch Preise. Lieferbar auf 120er-Kassette oder als MP3-CD.
Informationen und Bestellung bei:
VzFB
Tel.: (0511) 954 65 70
Fax: (0511) 954 65 80
E-Mail: Eckhardt@vzfb.de
Produziert wird dieser IFA-Bericht von der Redaktion INFOTAPE in Berlin. Auch dort kann man ihn bestellen:
Tel.: (0 30) 312 34 04
E-Mail: redaktion.infotape@berlin.de
Das Dunkelrestaurant "unsicht-bar-berlin" sucht aufgeschlossene, sympathische blinde und sehbehinderte Kellner.
Interessenten melden sich bitte am 13. oder am 20.09. zwischen 10 und 16 Uhr telefonisch unter (0 30) 27 90 88 76 bei Frau Benedikt.
Dauerwohnappartements auch kurzfristig frei. Einfach mal Probewohnen. Bitte fordern Sie unsere neue Hotelbroschüre an!
Hotel-Residenz AURA Zentrum
Telefon: 05234 – 9040
Internet: www.aura-zentrum.de
E-Mail: info@aura-zentrum.de
Für alle Angebote schicken wir gern die ausführliche Beschreibung in Großdruck oder per E-Mail zu.
Rufen Sie uns an.
Tel.: 04503-600 20
E-Mail: timmendorfer-strand@aura-hotels.de
www.aura-timmendorf.de
Neu! "Das grüne Buch der Schönheit 2006" in Punktschrift! Die Firma Yves Rocher hat – wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren – eine begrenzte Anzahl von Exemplaren bei uns in Auftrag gegeben. In dieser Ausgabe finden Sie besonders viele neue Artikel für Mann und Frau. Fordern Sie Ihr kostenloses Exemplar bei uns an!
VzFB
Tel.: (05 11) 9 54 65 – 32
Das BFW Düren sucht blinde Frauen aus NRW für ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Brustkrebsfrüherkennung und zur Schaffung eines neuen Berufsfeldes für blinde Frauen.
Finanziert wird es vom LVR Rheinland. Voraussetzung sind medizinische Vorkenntnisse.
Weitere Informationen bei:
Angelika Ax, Tel.: (0 24 21) 59 82 08 oder
Katrin Zirke, Tel.: (0 24 21) 59 82 11 im BFW Düren
Ein tierischer Druckfehler hatte sich in die Juni-Ausgabe eingeschlichen. Unter dem Stichwort Daisyfizierung (Rubrik "In Kürze") sollte man mehr Informationen bei der Tierischen Tonpost bekommen. Richtig muss es natürlich heißen: Trierische Tonpost; Tel.: (06 51) 71 05 – 430.
In dieser Ausgabe setzen wir den Trend der vorigen fort; allerdings geht es diesmal um das mobile Telefonieren. Hinweise zu Stereoverstärkern runden das Informationsangebot ab.
Lothar Rehdes
2. Zwei ungewöhnliche Verstärker bei Conrad Electronic
1. Die Seniorenhandys kommen
Die Verwendung von Mobiltelefonen durch ältere Menschen wird insbesondere dadurch beeinträchtigt, wenn nicht gar verhindert, dass die marktüblichen Geräte so klein, die Tasten winzig, die Displaybeschriftung unleserlich sind. Ein Umdenken bei den Produzenten setzt erst zögernd ein. Wie immer, wenn ein Marktsegment von den großen Anbietern nicht bedient wird, sehen kleinere Firmen eine Nische, um sich mit speziellen Angeboten zu etablieren.
Im Folgenden soll auf einige Mobiltelefone hingewiesen werden, die sich an Senioren wenden und von deren Gestaltung sicher auch Sehbehinderte und Blinde profitieren können. Die Angaben sind den Veröffentlichungen der Anbieter entnommen; eigene Erfahrungen mit den Geräten liegen bisher nicht vor.
Die Firma Fitage bringt in diesem Sommer ein ungewöhnliches Handy mit ungewöhnlichem Namen auf den Markt; "Katharina das Große", angelehnt an den Namen einer russischen Zarin, will schon mit seiner Bezeichnung auf seine hervorragendste Eigenschaft aufmerksam machen. Das Handy ist tatsächlich groß – 179 * 69 * 29 mm – und wiegt stolze 259 g. Die großen Tasten – 11 * 15 mm – sind nach Wunsch schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz beschriftet. Sie haben einen deutlichen Druckpunkt und sind gut voneinander getrennt. Das monochrome Display ist groß und kontrastreich; die Darstellung kann umgeschaltet werden (von schwarz auf weiß zu weiß auf schwarz). Tastatur und Display sind weiß hinterleuchtet. Die Zeichengröße auf dem Display ist von 6 bis auf 18 mm veränderbar. Die Tonwiedergabe kann sehr laut eingestellt werden (auf Freisprechfunktion). Das Handy ist Hörgerätetauglich. Die Anrufsignalisierung ist möglich durch große Klingellautstärke, durch die Beleuchtung und durch kräftige Vibration.
Auch an Notfall-Optionen wurde gedacht. So können drei Direktwahltasten für Notfallanrufe oder automatische SMS eingerichtet werden. Auch eine automatische Anrufannahme und eine Ortung über das Mobilfunknetz sind möglich. Die Funktionalität des Mobiltelefons ist darauf konzentriert, was für ein komfortables Telefonieren notwendig ist (neun Kurzwahltasten, Telefonbuch). Weitere Funktionen sind auf Wunsch aktivierbar (SMS, Wecker). Für die Tastatur gibt es einen mechanischen Schutz.
Der Preis für "Katharina das Große" beträgt ca. 290 €; verschiedene Vertragsmodelle sollen auch angeboten werden.
Weitere Informationen bekommen Sie bei
Fitage GmbH
Telefon 0700 0800 0910.EmporiaLife: Eine offenbar ähnliche Ausstattung besitzt das etwas kleinere "EmporiaLife". Seine Abmessungen betragen 112 * 55 * 26 mm und das Gewicht 155 g. Es gibt ebenfalls große Tasten und ein großes Schwarz-Weiß-Display (hier orange beleuchtet). Das Handy ist mit einer Notruftaste ausgestattet, die bei Betätigung fünf einstellbare Nummern nacheinander anruft. Bei Zustandekommen einer Verbindung wird die Freisprecheinrichtung aktiviert und die Lautstärke erhöht. Eingehende Anrufe werden durch Blinken und starken Vibrationsalarm signalisiert. Insgesamt wurde Wert auf eine einfache Bedienung gelegt. Hinzu kommt die Tauglichkeit für Hörgeräte und vergrößerte Zeichendarstellung. Zum Schutz der Tastatur gibt es eine Schiebeklappe. Telefonbuch, SMS, Wecker und Taschenrechner stehen ebenfalls zur Verfügung.
Das "EmporiaLife" ist zum Preis von ca. 230 Euro u.a. erhältlich bei
SecuPoint
Telefon 0341 – 4 20 65 01.Simply 1: Das Anliegen, einfach bedienbar zu sein, wird beim "Simply 1" schon im Namen deutlich. Seine Abmessungen sind 123,5 * 52,5 * 24,8 mm (Gewicht ist nicht bekannt). Tasten und Display werden ebenfalls als groß bezeichnet; die Zeichengröße ist einstellbar. Drei sog. "Simply-Keys" über dem Display erleichtern die Bedienung. Sie ermöglichen den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Handy-Funktionen. Eine Notruffunktion kann gemeinsam mit der Ortung über das Funknetz genutzt werden. Das Telefonbuch kann auch über den PC eingerichtet werden, was z.B. eine Hilfsperson übernehmen kann. Die Tischladestation ermöglicht, für das Handy einen festen Platz zu bestimmen.
Das "Simply 1" ist zum Preis von ca. 160 Euro u.a. erhältlich bei
SecuPoint
Telefon 0341 – 4 20 65 01.Secu-B: Das "Secu-B" wurde entwickelt, um so einfach wie möglich telefonieren zu können. Die Zahl der Tasten ist bewusst auf ein Minimum beschränkt und auf Funktionen wie SMS und Bedienungsmenüs wurde verzichtet. Statt dessen bietet das Telefon eine sehr gut regelbare Lautsprechfunktion, ein sehr gut lesbares, beleuchtetes Display und Tastenbeschriftung mit großen Buchstaben. Es können neun Kurzwahltasten belegt werden. Das Gerät kann an einem Band um den Hals gehängt werden und ist so immer dabei. Die Abmessungen des "Secu-B" sind 147 * 51 * 31 mm; sein Gewicht beträgt 130 g (incl. Akku).
Das "Secu-B" ist zum Preis von ca. 270 Euro u.a. erhältlich bei
SecuPoint
Telefon 0341 – 4 20 65 01.Easy 5: Das "Easy 5" ist lediglich mit fünf Ruftasten sowie mit Tasten für Annehmen und Beenden ausgestattet; eine Zifferntastatur gibt es nicht. Die Ruftasten werden mit Anrufpartnern belegt, die für die Person, die das Handy nutzt, wichtig sind. Dabei kann es sich um Familienangehörige, aber auch um Ansprechpartner bei medizinischen Notfällen handeln; die Mobilfunkanbieter vermitteln inzwischen derartige Dienstleistungen. So kann dieses Handy auch Menschen mitgegeben werden, die zeitweilig verwirrt sind oder von medizinischen Notsituationen bedroht sind; es ist dann auch eine Ortung über das Handy möglich.
Die Maße des "Easy 5" sind 87 * 53 * 22 mm; sein Gewicht beträgt 60 g.
Das "Easy 5" ist zum Preis von ca. 140 Euro u.a. erhältlich bei
SecuPoint
Telefon 0341 – 4 20 65 01.2. Zwei ungewöhnliche Verstärker bei Conrad Electronic
Verstärker E-SA9:
Wer gern unabhängig von seiner Stereoanlage Musik abspielen möchte, wird sich über einen kleinen, handlichen und doch mit 2 * 10 Watt leistungsfähigen Verstärker freuen. Er verfügt über drei per Drehschalter wählbare Eingänge und über sehr wirksame Klangsteller. Der Mini Verstärker E-SA9 ist bei der Handelskette Conrad Electronic für 60 € erhältlich. Für eine Party im Freien bieten sich dazu die wetterfesten Lautsprecherboxen Control 10 für 55 € an.Verstärker TA 70:
Für Freunde eines edlen Klanges bietet Conrad einen sehr soliden Röhrenverstärker Typ TA 70 der Cottbusser Firma Palcom an. Er ist mit 4 Endröhren EL 34 bestückt und leistet 2 * 35 Watt an wahlweise vier oder acht Ohm. Der Preis von 399 € für das gute Stück darf als Schnäppchen betrachtet werden.Conrad Electronic
Telefon 0180 – 5 31 21 11.
Das Schaufenster wird gefördert durch die Lotterie "GlücksSpirale".