Gegenwart 10 / 2006 - ausgewählte Beitträge

Die Gegenwart",
Magazin für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde, Organ des DBSV;
60. Jahrgang.

Redakteur: Dr. Thomas Nicolai

Redaktion "Die Gegenwart"
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: (0 30) 28 53 87-13
Fax: (0 30) 28 53 87-20
E-Mail: gegenwart@dbsv.org (auch für Anzeigen)

Herausgeber:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: (0 30) 28 53 87-0
Fax: (0 30) 28 53 87-20
E-Mail: info@dbsv.org
Homepage: www.dbsv.org

Präsidentin: Renate Reimann
Geschäftsführer: Andreas Bethke

"Die Gegenwart" erscheint monatlich (Juli/August als Doppelnummer)

in Punktschrift
in Schwarzschrift
auf Kassette
auf CD ROM im DAISY-Format
im Internet  ( ausgewählte Beiträge, www.dbsv.org)

Jahresbezugspreis: 35 Euro (Abonnenten unter 21 Jahren zahlen den halben Preis).

Informationen über die Zahlungsmodalitäten gibt der DBSV-Zeitschriftenverlag
Frau Wolff
Tel.: (0 30) 28 53 87-22
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Einzugsermächtigung wird erbeten.

Bankverbindung:
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00, Sonderkonto Zeitschriftenverlag
Konto-Nr. 3273301

Anzeigenpreise:

Private Kleinanzeigen bis zu einer Länge von 180 Zeichen kosten pauschal 5 Euro.
Jedes Wort über diesen Umfang hinaus kostet zusätzlich 50 Cent.

Kommerzielle Kleinanzeigen kosten 9,00 Euro pro Druckzeile.

Für Großanzeigen und Beilagen bitte Preisliste anfordern.

Redaktionsschluss und damit Anzeigenschluss ist jeweils der 1. des Vormonats
(für die Januar-Ausgabe jeweils der 20.11.).

Inhaltsverzeichnis

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Editorial:

13. Oktober 1806

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun haben wir den Monat, in dem vor 200 Jahren alles anfing, erreicht. Johann August Zeune begann in seiner Berliner Wohnung, Gipsstraße 11, am 13. Oktober 1806 mit der Ausbildung des zwölfjährigen Predigersohnes Wilhelm Engel aus Pommern und begründete mit diesem kleinen, aber riesengroßen Schritt die Blindenbildung in Deutschland. Wahrscheinlich gab es keine Ausgabe der "Gegenwart" des Jahrgangs 2006, in der nicht auf das Jubiläum eingegangen worden ist. Das Interview mit Herrn Diderot in dieser Ausgabe zeigt, dass die Wurzeln der Blindenbildung noch älter sind und in Frankreich liegen. Herrn Zeune lernen wir diesmal auch auf etwas andere Art kennen, denn die Anekdoten belegen, dass sich der Meister keineswegs nur mit der Blindenbildung befasste.

Zwei Ankündigungen in den DBSV-Nachrichten lassen erwarten, dass die "Gegenwart" auch in den nächsten Ausgaben viel zu berichten haben wird über die Bildung blinder und sehbehinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener  –  früher, heute und morgen ...

Das Programm des Symposiums am 12. und 13.10. in der Humboldt-Universität verspricht eine hochkarätige Fachkonferenz, und das Musical "Stärker als die Dunkelheit" am 12.10. darf mit Spannung erwartet werden, denn ein Musical von und mit blinden und sehbehinderten Akteuren, das gab es wohl noch nicht. Oder haben sich die Blindenpädagogen der früheren Anstalten mitunter auch schon an solche Projekte herangewagt?

Ihr Dr. Thomas Nicolai  

Hinweis:

Der Abonnementpreis 2007 für Inhaber der DBSV-Mitgliederkarte bleibt konstant! Die Abo-Gebühr für alle anderen beträgt 2007 40 €. Die DBSV-Karte wird im Oktober zugestellt.

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Blindengeld:

Man spricht miteinander

Dass das Gespräch der im Thüringer Landtag vertretenen Parteien auf Einladung des BSV Thüringen am 07.09. zustande kam, kann als Zeichen des Nachdenkens bei der regierenden CDU gewertet werden.

Der Thüringer Verband hatte einen Gesetzentwurf zur Wiedereinführung eines einkommens- und vermögensunabhängigen Landesblindengeldes auf den Tisch gelegt und so dafür gesorgt, dass der Gesprächsfaden wieder aufgenommen wurde. Ob die Überschrift der dpa-Meldung aus Erfurt "Thüringer CDU zu Nachbesserungen bei Blindengeld bereit" nicht ein wenig vorschnell Erfolge verheißt, lässt sich allerdings schwer einschätzen.

Als "Konstruktiv" und "insgesamt positiv" bezeichnete der Landesvorsitzende des BSV Thüringen Peter Och die Atmosphäre des Gespräches.

"Wir haben vereinbart", so Och im Anschluss vor Journalisten in Erfurt, "dass wir uns im November dieses Jahres zu einem weiteren Gespräch treffen werden. Dann ist das Gesetz, mit dem das einkommens- und vermögensunabhängige Blindengeld für ca. 95 Prozent der Betroffenen im Freistaat abgeschafft wurde, fast ein Jahr alt, und es gibt aktuelle Zahlen über die Auswirkungen ...

Wir akzeptieren grundsätzlich", so der Verbandschef weiter, "wenn die CDU-Landtagsfraktion noch gewissen Klärungsbedarf sieht und werden vorbehaltlich der Zustimmung des Landesvorstandes mit der Einleitung des Volksbegehrens noch warten; aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir sind froh", so der Verbandsvorsitzende, "dass es uns gelungen ist, mit unserem Gesetzentwurf einen Gesprächsfaden über die Parteigrenzen hinweg zu knüpfen und dieser nach der heutigen Beratung nicht abgerissen ist."

(Gestützt auf eine Pressemitteilung des BSVT)

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DBSV-Nachrichten:

Beraten und beschlossen

Am 09.09. tagte das DBSV-Präsidium in Berlin; einige Fakten im Ergebnis der Sitzung:

Korporative Mitglieder des DBSV im Gespräch

Die Gesprächsrunde der Korporativen Mitglieder des DBSV am 07.09. wurde zu einem regen Gedankenaustausch in konstruktiver Atmosphäre genutzt. Als Plenum der Korporativen soll die Veranstaltung künftig fortgeführt werden und einen noch höheren Stellenwert erhalten. Beschlossen wurde, dass die nach Satzungsänderung sechs Stimmen der Korporativen Mitglieder im DBSV-Verwaltungsrat von folgenden Vereinen bzw. Einrichtungen wahrgenommen werden:

DBSV-Karte

Die DBSV-Karte, die als einheitlicher Mitgliedsausweis von den im DBSV zusammengeschlossenen Landesvereinen geschaffen wurde, wird Mitte Oktober zugestellt werden. Mit dem neuen Ausweis werden die mitwirkenden Blinden- und Sehbehindertenvereine ihren Mitgliedern auch neue exklusive Angebote und Vergünstigungen unterbreiten können. Ein Rahmenvertrag mit T-Mobile wird für viele Tarife besondere Konditionen bieten.

Dazu werden mit der Sprachausgabe Talks und der Vergrößerungs-Software Sooms ausgestattete Mobiltelefone erhältlich sein. Auf ihre Hilfsmittel und Bücher werden der Verein zur Förderung der Blindenbildung und das Landeshilfsmittelzentrum Sachsen 5 Prozent Rabatt gewähren.

Das Präsidium nahm den Bericht zum Stand der Einführung der DBSV-Karte entgegen und beschloss die weitere Vorgehensweise.

Über die ersten Aktionspreise für Mobilfunktelefone wird die nächste Ausgabe der "Gegenwart" berichten.

DBSV beim Tag der offenen Tür der Ministerien

Am 26. und 27. August war der DBSV mit einem Informationsstand beim Tag der offenen Tür der Bundesministerien vertreten. Im Kleisthaus, dem Sitz der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, informierte die Abteilung Verbandskommunikation mit Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer des ABSV, über Ziele und Aufgaben des Verbandes. Das umfangreiche Publikationsangebot und der von Mitarbeitern des ABSV betreute Dunkelbereich fanden bei den zahlreichen Besuchern reges Interesse.

Vereine zu Gast beim DBSV

Zu einem Grillabend ohne Tagesordnung hatte der DBSV Vertreter von Partner-Vereinen am 08.09. eingeladen.


In zwanglosen Gesprächen mit Präsidiumsmitgliedern und Mitarbeitern der DBSV-Geschäftsstelle gelang es zwar nicht ganz, den Arbeitsalltag auszublenden, doch ging es vor allem darum, sich persönlich ein wenig näher kennen zu lernen. Wer sich traute, durfte unter der Augenbinde sein "Bild des Abends" malen und signieren. Dass dabei diejenigen, die keine Augenbinde brauchten, ganz gut abschnitten, verwundert nicht.

Bildunterschrift: Mitarbeiter der DBSV-Geschäftsstelle und eingeladener Partner-Vereine beim Grillfest.

200 Jahre Blindenbildung in Deutschland

Symposium am 12. und 13. Oktober

1806 eröffnete Johann August Zeune in Berlin die erste deutsche Blindenschule. Wir blicken auf 200 Jahre Blindenbildung in Deutschland zurück. Viele der damals drängenden Themen sind noch heute höchst aktuell:


Mit diesen Schwerpunkten beschäftigt sich das Symposium zum Jubiläum in der Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6 (Beginn: 12.10., 14.00 Uhr; Ende: 13.10., 13.00 Uhr).

Bildungs- und Behindertenpolitiker, Fachleute und Führungskräfte aus der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, Vertreter der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe sowie weitere Interessierte tauschen aktuelle Erkenntnisse aus der Pädagogik aus und sprechen über Zukunftsperspektiven angesichts der bildungspolitischen Rahmenbedingungen.

Interessierten Gästen ist die Teilnahme möglich.

Nähere Informationen beim
DBSV
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Frau Zucker
Tel.: (0 30) 28 53 87-26
E-Mail: a.zucker@dbsv.org

Musical "Stärker als die Dunkelheit"

Das erste Musical von und mit blinden und sehbehinderten Menschen entstand auf Initiative des DBSV anlässlich des Jubiläums "200 Jahre Blindenbildung". Am 12.10., 20.00 Uhr, wird das Stück unter der Schirmherrschaft von Katja Ebstein uraufgeführt. Die Vorstellung findet in der Aula des Fichtenberggymnasiums in Berlin-Steglitz, Rothenburgstr. 18, statt.

Nähere Informationen zur Kartenbestellung beim
DBSV, Frau Zucker
Tel.: (0 30) 28 53 87-26
E-Mail: a.zucker@dbsv.org

DBSV-Jahrbuch 2007 erschienen

Die 112-seitige Broschüre informiert über Leistungen, Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Seheinschränkungen und soll als Standardwerk im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden.

Mit einem Grußwort der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer und mit einem Artikel von DBSV-Präsidentin Renate Reymann setzt die Broschüre behindertenpolitische Akzente. Die Themenvielfalt der attraktiv illustrierten Publikation reicht von Erfahrungsberichten Betroffner, über Hinweise zur Augenprophylaxe und zum Umgang mit einer Sehbehinderung bis hin zu historisch belegten Berichten über die Entstehung der Stiftung Nikolauspflege, das Wirken von Betty Hirsch für die berufliche Integration blinder Menschen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und den Schutz seiner jüdischen blinden Werkstattarbeiter im "Dritten Reich" durch Otto Weidt.

Spektakulär ist der Reisebericht über eine Tandem-Tour von Bremen nach Singapur.

Daneben gibt es reichlich Sachinformationen, humorvolle Geschichten, sowie ein umfangreiches Anschriftenverzeichnis.

Präsentation am 09. September

Das DBSV-Jahrbuch 2007 wurde beim Tag der offenen Tür der Deutschen Zentralbücherei zu Leipzig am 09.09. mit einer literarisch-unterhaltsamen Plauderei öffentlich präsentiert.

Rund 80 Teilnehmer erlebten informative sowie mit Humor und Musik des "Moltoduo" gewürzte 90 Minuten. Jahrbuch-Redakteur Dr. Thomas Nicolai hatte DBSV-Präsidentin Renate Reymann, die Hamburger Journalistin Silke Häußler und den Initiator der BlindCycleTour Bremen-Singapur, Sebastian Burger in die Gesprächsrunde eingeladen und kam mit ihnen in eine launige Unterhaltung. Auf der DAISY-CD wird der komplette Mitschnitt der Veranstaltung veröffentlicht. Am 11.09. begann die Auslieferung an die DBSV-Landesvereine und deren Untergliederungen. Einzelpreis des gedruckten Exemplars: 1,70 € (Für DBSV-Landesvereine und deren Untergliederungen: 1,15 €); Gesprochene Version auf CD-ROM im DAISY-Format: 2,00 €.

Bitte beachten: Die Bestellung von Publikationen direkt bei der DBSV-Geschäftsstelle ist nur möglich, wenn der Bestellwert mindestens 40 € beträgt.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung schriftlich an:
DBSV-Geschäftsstelle
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Mail: gegenwart@dbsv.org
Fax: (0 30) 28 53 87-20

(Kassetten-Ausgabe mit Originalton-Einspielung; DAISY-Version mit dem kompletten Mitschnitt der Jahrbuch-Präsentation.)

Bildunterschrift: V.l.n.r.: Sebastian Burger, Silke Häußler, Dr. Thomas Nicolai und Renate Reymann bei der Präsentation in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig.

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Woche des Sehens:

Über 350 Veranstaltungen bundesweit geplant

Eine "Sehbühne", eine Ikea-Filiale und ein Infozelt, das sind drei Schauplätze unter vielen, an denen unter dem Motto "Blindheit verstehen  –  Blindheit verhüten" während der fünften "Woche des Sehens" Aktionen stattfinden.

Viele Blinden- und Sehbehindertenvereine beteiligen sich auch dieses Jahr vom 9. bis 15. Oktober an der Aktionswoche, die sich 2006 schwerpunktmäßig mit den Themen Diabetische Retinopathie, Vision 2020 sowie 200 Jahre Blindenbildung beschäftigt.

Bundesweit sind bereits mehr als 350 Veranstaltungen auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de eingetragen.

Veranstaltungen vor Ort

Am 11. Oktober veranstaltet der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein in Heidelberg gemeinsam mit der Low-Vision-Stiftung, der Christoffel-Blindenmission sowie weiteren Partnern die "Sehbühne". Auf dieser Veranstaltung halten Experten aus der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe, Augenärzte und Hilfsmittelfirmen Vorträge aus ihren Arbeitsgebieten. Zusätzlich können Kinder Spiele ausprobieren, die für Blinde Menschen angepasst sind. Musikalische Darbietungen begleiten die Veranstaltung.

In Hof organisiert der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund am 14. Oktober gemeinsam mit Pro Retina und dem Berufsverband der Augenärzte ein Infozelt in der Fußgängerzone. Verschiedene Hilfsmittelanbieter stellen ihre Produkte aus, und für gebrauchte Hilfsmittel gibt es gleich den passenden Flohmarkt dazu. Beim BBSB-Quiz kann man attraktive Preise gewinnen.

Das SFZ Chemnitz bietet während der gesamten "Woche des Sehens" vor der Filiale des Möbelherstellers IKEA kostenlose Sehtests an. Blinde Korbmacher präsentieren dort ihre Produkte. In der Haushaltsabteilung werden Mitarbeiter Artikel kennzeichnen und vorstellen, die für blinde Menschen besonders geeignet sind.

Dies sind nur drei Beispiele für Veranstaltungen im Rahmen der "Woche des Sehens". Viele Blinden- und Sehbehindertenvereine zeigen aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der Blindenbildung in Deutschland, wie die Blindenschrift funktioniert oder wie ein Training in Orientierung und Mobilität durchgeführt werden muss. Blinden- und Sehbehindertenschulen öffnen ihre Pforten, damit interessierte sehen können, wie Blindenbildung heute vonstatten geht. Auch Hörfilmvorführungen und Dunkelcafés sind vielerorts wieder angesagt. Wie auch schon in den letzten Jahren bieten Augenärzte eine umfangreiche Beratung vor Ort an, diesmal zur Diabetischen Retinopathie.

Informationen zur "Woche des Sehens"

Falls Sie noch auf der Suche nach einer Veranstaltung in Ihrer Nähe sind, schauen Sie am besten in den Veranstaltungskalender auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de . Falls Sie selbst eine Veranstaltung durchführen und diese noch nicht eingetragen haben, können Sie dies auch kurzfristig noch nachholen.

Auskunft zur "Woche des Sehens" erteilt auch gerne der Projektkoordinator Tobias Straub unter der

Telefonnummer (0 30) 28 53 87-28
E-Mail: t.straub@woche-des-sehens.de

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In Kürze:

REHACARE International 2006

Vom 18. bis 21.10. findet in Düsseldorf die REHACARE International statt. Für blinde und sehbehinderte Menschen richtet die Messe Düsseldorf einen speziellen Angebotsbereich in der Messehalle 5 ein. Alle Stände sind über ein Leitsystem für blinde und sehbehinderte Messegäste leicht und schnell erreichbar. Ausgangspunkt ist dabei der Eingang Nord. Dort erhalten die Besucher an einem Informationscounter als erste Orientierungshilfe einen taktilen Hallenübersichtsplan. Ein Bodenleitsystem führt von dort aus über das Freigelände durch die Halle 5 und nach dem Messebummel zurück über das Gelände in den Eingangsbereich.

Die Produktpalette ist breit gestreut: Sie reicht von optischen Sehhilfen, Langstöcken, Braille-Erzeugnissen über Handys, Laptops, Navigationssystemen und Sprachcomputern bis zu Druckerzeugnissen.

Der DBSV ist auf der REHACARE in Halle 5, Stand B/08, vertreten. Der Stand wird von Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern des BSV Nordrhein betreut.

"Trends und Techniken für Zuhause"

Am 18.11. findet von 10.00 bis 18.00 Uhr im neuen modernisierten Louis-Braille-Center (LBC) des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg, Holsteinischer Kamp 26, 22081 Hamburg, die Messe "Trends und Technik für Zuhause" statt. Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren Hilfsmittel für den Haushalt, für Hobby und Freizeit. Es besteht eine direkte Einkaufsmöglichkeit. Sie erreichen uns mit der U2, Haltestelle Hamburger Straße. Das Restaurant "living" im LBC steht für Ihr leibliches Wohl zur Verfügung.

Nähere Informationen unter
Tel.: (0 40) 20 94 04-17
E-Mail: www.bsvh.org

Hilfsmittelausstellung beim ABSV

Am 22.11. von 10 bis 18 Uhr und am 23.11. von 9 bis 16 Uhr veranstaltet der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) in der Auerbacher Str. 7 (Nähe S-Bahnhof Berlin-Grunewald) seine Hilfsmittelausstellung.

Vorgestellt werden Arbeitsplatzausstattungen, Sprech-Lese-Geräte, Braille-Zeilen und vieles mehr; alles zum Anfassen und Ausprobieren. Kleine mobile elektronische Hilfsmittel dürften zu besonderen Besuchermagneten werden. Der Eintritt ist frei. Eine detaillierte Liste der Aussteller und ihrer Produkte kann ab dem 02.11. beim ABSV angefordert werden, wir freuen uns auf Ihren Anruf unter Tel.: (0 30) 895 88-0.

Ehrenpreis für Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern

Der mit 2.500 Euro dotierte Ehrenpreis ging bei der Verleihung des Deutschen Präventionspreises in diesem Jahr an den Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern für dessen Informations- und Dokumentationsstelle in Hannover. Der Preis wurde dieses Jahr zur "Stärkung der Elternkompetenz in Schwangerschaft und früher Kindheit" und für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention, die werdende Mütter und Väter sowie Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren in ihrer Kompetenz stärken, ausgeschrieben. Der Preis wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Bertelsmann Stiftung, die das Projekt gesamtheitlich organisiert, verliehen.

(Aus einer Pressemitteilung des Bundesverbandes)

Buchpräsentation

Die Literaturwerkstatt/Behindertenarchiv präsentiert am 12.11. ab 12 Uhr zwei Titel aus dem Bereich "Blinde im Alltag". In der Reihe "Kultur im Archiv" werden in Anwesenheit der Autoren vorgestellt:

"Augen-Blicke" (Lyrik);
Autorin: Ines-Kathrin Pape

"Luftwaffenhelfer, Frontsoldat, Heimkehrer", Erfahrungen;
Autor: Harald Simon

Veranstaltungsort:
Literaturwerkstatt/Behindertenarchiv
Wellinghofer Straße 44, 44263 Dortmund (Hörde)
Tel.: (02 31) 41 22 42 bzw. 41 73 12 (abends bis 22 Uhr)
Fax: (02 31) 41 05 98
E-Mail: Behindertenarchiv@t-online.de
Homepage: www.Behindertenarchiv.de

Stilvoll in Bad Liebenzell

Im Rudolf-Kraemer-Haus in Bad Liebenzell gibt es in regelmäßigen Abständen die Farb- und Stilberatung. Außerdem findet vom 24. bis 26.11. wieder ein afrikanischer Trommelkurs für Anfänger und für Fortgeschrittene statt. Wer stattdessen lieber sein Englisch auffrischen will, kann bei Active Conversation in English mitmachen.

Nähere Infos und Anmeldung unter
(0 70 52) 9 20 40 oder unter
www.rudolf-kraemer-haus.de

Angebote in Mündersbach

"Kein Wellness aber zu Gast bei Freunden" zu Sonderpreisen.


Fünf Tage reisen und nur drei Tage zahlen zu folgenden Terminen:
12. bis 17.11., 19. bis 24.11., 27.11. bis 02.12.


Weitere Informationen und Anmeldung:
AURA-Pension Haus Hubertus/Mündersbach gGmbH
Tel.: (0 26 80) 95 10-0
E-Mail: aura-muendersbach@bsbh.org

AURA-Hotel Timmendorfer Strand

Am 30.11. beginnt die erste Adventswoche mit Besuch von Weihnachtsmärkten (erlesenes Kunsthandwerk im Heilig-Geist-Hospital, Lübeck), Vorlesenachmittagen im Hotel und 01. bis 03.12. "Erzählsalon" mit dem Historiker und Philosophen Matthias Brömmelhaus. Thema ist: Weihnachten in meiner Kindheit.

In der zweiten Woche 07. bis 14.12. ist "Fischers Wiehnacht" im Hafen, Weihnacht im Eutiner Schloss und das traditionelle Konzert der Lübecker Knabenkantorei.

Und immer bieten wir begleitete Spaziergänge am Meer und Vorlesenachmittage an.

Für mehr Information und Buchung:
Tel.: (0 45 03) 6 00 20
E-Mail: timmendorfer-strand@aura-hotels.de

Englisch lernen in der Villa Rochsburg

Zu einem Englisch-Kurs lädt die AURA-Pension Villa Rochsburg vom 25.11. bis 02.12. ein.

Nähere Informationen unter der Tel.: (03 73 83) 8 34 01. Dort kann auch das Jahresprogramm 2007 angefordert werden, das auch im Internet unter www.bsv-sachsen.de/Villa zu finden ist.

VzFB aktuell

Die bewährten und beliebten VzFB-Kalender in Punktschrift (Wochen-, Taschen- und Terminkalender) für das Jahr 2007 sind erschienen.

Nähere Informationen bei:
VzFB
Tel.: (05 11) 9 54 65-32

"Ostseeperlen" Boltenhagen 2007

Das komplette Jahresprogramm des AURA-Hotels Boltenhagen für 2007 gibt es in Schwarzschrift, in Punktschrift, auf Audio-CD und im Internet unter www.ostseeperlen.de .

Braille-Schriftkurse, Frauentreffen, Diabetiker-Seminar und die RBA-Informationswochen, die Weiterbildung für Masseure und Physiotherapeuten, der Boltenhagener Bücherfrühling, die Tage für akustische Medien, Computer-Kurse, Treffen der Laienkünstler, Yoga, Gedächtnistraining, Selbstverteidigung, Sehschule, Trommelkurs, Wandern, Vorlesetage u.a.m. sind geplant.

Nähere Informationen unter
Tel.: (03 88 25) 37 00
E-Mail: ostseeperlen@t-online.de

Das komplette Programm wird in der gewünschten Form zugesandt.

Angebote in Bad Meinberg

Möblierte Appartements oder Zimmer in unterschiedlicher Ausstattung und Größe stehen als Dauerwohnangebot oder für Langzeiturlaub im Hotel-Residenz, AURA Zentrum Bad Meinberg zur Verfügung. Sparwoche oder Supersparwochen zu reduzierten Preisen gibt es zudem als Angebot für Urlaubsgäste im Hotel.

Die Hotelbroschüre kann angefordert werden bei:
Hotel-Residenz AURA Zentrum
Tel.: (0 52 34) 90 40
Internet: www.aura-zentrum.de
E-Mail: info@aura-zentrum.de

Low Vision Fortbildungen 2007


Nähere Informationen und Anmeldung bei
Fokus e.V., Kurt Klee
Tel.: (0 64 21) 3 42 70
Fax: (0 64 21) 3 64 88
E-Mail: info@fokus-ev.de oder
online informieren unter www.fokus-ev.de

Gehör-Gänge Hamburg

Kunstwerk e.V. hatte blinde und sehbehinderte Menschen jeden Alters zu einem Textwettbewerb aufgerufen, die besonderen Wege und Orte in Hamburg mit eigenen zu Worten beschreiben. Von einer Jury werden die besten Texte prämiiert und am 26.11.2006 im Rahmen einer Matinee-Lesung in den Räumen von "Dialog im Dunkeln" öffentlich vorgestellt. Zudem wird an dem Tag auch die Audio-CD "Gehör-Gänge Hamburg" erscheinen. Auf der CD werden ausgewählte Manuskripte des Wettbewerbs  –  eingelesen von prominenten Sprechern wie beispielsweise Peter Franke  –  zu hören sein.

Mehr Informationen bei
Kunstwerk e.V.
Tel.: (0 40) 3 90 94 52
E-Mail: www.kunstwerk-hamburg.de

Broschüre "Einfach Europa!?" als DAISY-CD

Die 120 Seiten starke Broschüre gibt einen verständlichen Überblick über die Politik für behinderte Menschen in Europa und der Welt. Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden haben die Broschüre "Einfach Europa!?  –  Was Sie über die Politik für behinderte Frauen und Männer in Europa und der Welt wissen sollten" mit Förderung durch die Aktion Mensch erarbeitet.

Bei der Aktion Tonband-Zeitung für Blinde kann man die CD auch zum Selbstkostenpreis von 4 Euro beziehen. Wer noch nicht Kunde bei der ATZ ist, schickt am besten einen formlosen Brief mit Angabe seiner Bankverbindung als Einzugsermächtigung für den Beitrag sowie in Kopie einen Nachweis über die Blindheit/Sehbehinderung. Dann wird die CD sofort auf den Weg gebracht.

Bestellung bei:
ATZ e.V.  –  Hörmedien für Sehbehinderte und Blinde
Tel.: (0 55 31) 71 53
E-Mail: atz@blindenzeitung.de
Internet: www.blindenzeitung.de/infopool.htm

DZB aktuell  –  neu: Großdruck-Weihnachtskalender

Der mehrfarbige Weihnachtskalender berücksichtigt vor allem die Belange sehbehinderter Nutzer. Hinter seinen 24 Türchen gibt es klar strukturierte einfarbige Motive zu entdecken, abwechselnd in den Farben Rot, Grün oder Blau. Die großen Zahlen sind 41 Punkt hoch (Format A3 auf A4 falzbar).

Preisauskünfte und Bestellungen unter
Tel.: (03 41) 71 13-119 oder
E-Mail: verlag@dzb.de

Buchprojekt

Unter dem Titel "Mein Alltag" will der Selbsthilfeverlag Behindertenarchiv Erlebnis- und Erfahrungsberichte, Kurzgeschichten und selbstgeschriebene Gedichte sammeln und für einen Erzählband zusammenstellen. Wer an diesem Buchprojekt mitwirken möchte, kann seinen Beitrag bzw. seine Beiträge bis Ende November 2006 gerne zusenden.

Behindertenarchiv
Wellinghofer Str. 44, 44263 Dortmund
Fax: (0231) 41 73 12
E-Mail: Behindertenarchiv@t-online.de

Der "Andere Advent"

Vom 02. Dezember bis zum 06. Januar lädt dieser Kalender erwachsene Leserinnen und Leser zu einer kleinen Auszeit ein, um zu träumen, nachzudenken, zu schmunzeln und zu meditieren. Gute Texte, die aufwändig gestaltete Grafik und stimmungsvolle Bilder geben dem Kalender ein eigenes Gesicht.

In Blindenschrift ist der "Andere Advent" zu beziehen bei der
Blindenschriftdruckerei des EBS in Wernigerode
Tel.: (0 39 43) 56 43 00
Fax: (0 39 43) 56 43 30
E-Mail: druckerei@ebs-deutschland.de

"Blindentribünen"

Der ehrenamtliche Reporter vom 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen, Christian Kauz, hat eine Homepage erstellt, auf der beispielsweise eine Übersicht aller Blindentribünen, die in den Fußballstadien in Deutschland unter beträchtlicher Beteiligung der Sehhunde installiert wurden, aufgeführt sind.

Ziel ist es, sich einmal bei seinem eigenen Verein Karten zu bestellen und auch Auswärtsfahrten eigenständig zu organisieren. Da die Website noch im Aufbau ist, ist Herr Kauz für jede konstruktive Kritik und jede Mithilfe dankbar.

Zusätzlich soll dort ein Internetforum errichtet und Presseberichte veröffentlicht werden. Die Internetadresse lautet www.torgefluester.de . Wenn alle mitmachen und sich beteiligen, können auch die blinden Fußballfans skandieren "Wir sind ein Team".

Hörmagazin "Einwurf"

Das Hörmagazin "Einwurf" erscheint monatlich und liefert Informationen rund um den Sport.

Es kann abonniert werden bei der
Deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg
Tel.: (0 64 21) 6 06-0
E-Mail: info@blista.de

Dort gibt es auch kostenlose Probeexemplare.

Tonpost-TV-DAISY

Nicht synthetisch sondern eingelesen gibt es das Fernsehprogramm für jeweils 14 Tage auf einer DAISY-CD, navigierbar auf fünf Ebenen.

Ein kostenloses Probeexemplar kann angefordert werden bei:
Trierische Tonpost
Tel.: (06 51) 71 05-4 30
E-Mail: tonpost@bistum-trier.de

Kostenlos für Schwerbehindertenvertretungen

Die Trierische Tonpost produziert im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter für alle Schwerbehindertenvertrauensmänner bzw. -frauen oder deren Stellvertreter die ZB (Zeitschrift für Behinderte im Beruf) kostenlos auf einer DAISY-CD oder auf Kassette.

Interessenten melden sich bei der
Trierischen Tonpost
Tel.: (06 51) 71 05-4 30
E-Mail: tonpost@bistum-trier.de

Excel ohne Maus

Die neue Publikation, die in Schwarzschrift (Schriftgröße 14) und als Textdatei vorliegt, bezieht sich auf die Version 2003, kann aber auch für die Versionen 2000 und 2002 (XP) verwendet werden, weil die Unterschiede gering sind.

Das Buch richtet sich an Anfänger, die noch keine Excel-Kenntnisse haben. Allerdings sollten die Nutzer mit Windows-Elementen wie Menüs und Dialogfeldern vertraut sein.

Eine DAISY-Fassung ist geplant und wird voraussichtlich Anfang nächstes Jahr erhältlich sein. Die Umsetzung in Punktschrift steht voraussichtlich ab Dezember zur Verfügung.

Weitere Informationen und Bestellung bei:
Doris Hippeli
Tel.: (0 89) 86 48 78 71
info@ohne-maus.de
www.ohne-maus.de

Beachten Sie bitte, dass das Büro vom 02.10. bis zum 13.11. nicht besetzt ist. E-Mails werden allerdings beantwortet.

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Rechtsauskunft:

Allgemeines Gleichstellungsgesetz in Kraft

Das "Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG)" ist am 18.08.2006 in Kraft getreten. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass alle Normen schon sofort gelten. Etliche Regelungen werden erst später zur Wirkung kommen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, hat eine kleine Broschüre zum AGG vorgestellt, die speziell auf die Interessen aus Behindertensicht eingeht. Diese lesenswerte Broschüre ist im Internet unter www.behindertenbeauftragte.de zugänglich.

In der Broschüre heißt es, dass das Gesetz nicht nur Schutzwirkungen für die im Einzelfall betroffenen Personen entfaltet, sondern auch ganz allgemein eine Signalwirkung in der Gesellschaft hat. Das Gesetz ist "Ausdruck einer Kultur gegen Diskriminierung".

Wer ist geschützt?

Das AGG enthält keine Definition der "Behinderung". Unstreitig aber wird die in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX und in Paragraph 3 BGG wortgleich formulierte Begriffsbestimmung anzuwenden sein. Dies ist nicht ohne Folgen: Da die bisherigen Benachteiligungsverbote im Arbeitsleben (Paragraph 81 Abs. 2 SGB IX) nur für Schwerbehinderte (Paragraph 2 Abs. 2 SGB IX) galten, ist mit der Neuregelung im Abschnitt 2 des AGG der Kreis der geschützten Personen erweitert worden. Aber wie weit? Ist zum Beispiel auch eine Benachteiligung wegen "Krankheit" verboten?

Die Broschüre nennt auch Beispiele für Diskriminierungen. Beschrieben werden "Benachteiligungen" durch eine unmittelbar oder mittelbar diskriminierende Behandlung. Beschrieben werden auch die verbotenen "Belästigungen" (Beleidigungen, Bedrohungen, körperliche Übergriffe). Andererseits  –  so möchte ich klarstellen  –  enthält das AGG kein Gebot zur Beseitigung physischer Barrieren, auch wenn diese als "diskriminierend" empfunden werden (zum Beispiel der Rollstuhlfahrerzugang über den Umweg durchs Hinterhaus).

Der Schutz vor Diskriminierung gilt in den Bereichen Arbeitsmarkt/Berufsleben, Massengeschäfte und private Versicherungsgeschäfte. Wie weit der Schutz geht und welche Auslegungen möglich sind, ist recht kompliziert.

Welche Ansprüche kann der Diskriminierte geltend machen?

Allgemein gilt: Bei "Belästigungen" (Beleidigungen, Handgreiflichkeiten) kann, wenn Beschwerden allein nicht helfen, auf Beseitigung (etwa einer beleidigenden Inschrift auf der Wand) und Unterlassung (bei Wiederholungsgefahr) und auf Schadensersatz (Schmerzensgeld) geklagt werden. Belästigte Beschäftigte dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auch ihre Arbeit verweigern.

(Gekürzt aus: Mitteilungen der DBSV-Rechtsabteilung Nr. 16/2006)

Über die Landesvereine zu beziehen ist der Ratgeber Recht  –  Die Publikation informiert über rechtliche Regelungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Format: A5, 64 Seiten mit umfangreichem Anschriftenverzeichnis. Einzelpreis: 1,05 €. Kassetten-Ausgabe und CD-ROM im DAISY-Format: jeweils 5,00 €.

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Projekt:

JobBSI  –  Jobsuche für Blinde und Sehbehinderte via Internet

Ein neues Projekt der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt a. M.

Vor dem Hintergrund, dass das über Jahre aufgebaute Angebot einer Jobbörse für blinde und sehbehinderte Arbeitsuchende "Jobline-reha" keine langfristige Finanzierung erhalten konnte, hat die Stiftung Blindenanstalt das Projekt JobBSI entworfen. Mit JobBSI soll den Betroffenen  –  soweit möglich  –  die Nutzung des regulär im Internet bestehenden Angebots von Jobbörsen und Stellenmärkten erleichtert werden, sodass die Zielgruppe unabhängig von Sonderlösungen einen möglichst selbstständigen Zugang zum Stellenmarkt im Internet erhält.

Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der aus einem umfangreichen Teil zur allgemeinen Nutzung des Internets und aus einem zweiten Teil zum Umgang mit Internetstellenbörsen besteht.

Der erste Teil vermittelt grundsätzliche Strategien zur Nutzung des Internets.

Im zweiten Teil sollen an ausgewählten Beispielen Erfahrungen mit verschiedenen Jobbörsen gesammelt werden können.

Der Leitfaden kann, je nach Voraussetzung, der eigenständigen Einarbeitung oder als Schulungsunterlage dienen. Schulungen sind sowohl für blinde und sehbehinderte Arbeitsuchende sowie für Multiplikatoren geplant.

JobBSI wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Nähere Informationen bei:
Stiftung Blindenanstalt Frankfurt am Main
Jürgen Beckmann
Tel.: (0 69) 95 51 24-0, -68
E-Mail: beckmann@stiftung-blindenanstalt.de
www.stiftung-blindenanstalt.de

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