Gegenwart 12 / 2007 - ausgewählte Beitträge

"Die Gegenwart",
Magazin für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde, Organ des DBSV;
61. Jahrgang.

Redakteur: Dr. Thomas Nicolai

Redaktion "Die Gegenwart"
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: (0 30) 28 53 87-13
Fax: (0 30) 28 53 87-20
E-Mail: gegenwart@dbsv.org (auch für Anzeigen)

Herausgeber:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: (0 30) 28 53 87-0
Fax: (0 30) 28 53 87-20
E-Mail: info@dbsv.org
Homepage: www.dbsv.org

Präsidentin: Renate Reymann
Geschäftsführer: Andreas Bethke

"Die Gegenwart" erscheint monatlich (Juli/August als Doppelnummer)

in Punktschrift
in Schwarzschrift
auf Kassette
auf CD ROM im DAISY-Format
im Internet  ( ausgewählte Beiträge, www.dbsv.org )

Jahresbezugspreis 2007: 35 Euro für Inhaber der DBSV-Karte,
sonst 40 Euro,
Abonnenten unter 21 Jahren zahlen den halben Preis

Informationen über die Zahlungsmodalitäten gibt der DBSV-Zeitschriftenverlag
Frau Wolff
Tel.: (0 30) 28 53 87-22
E-Mail: p.wolff@dbsv.org

Einzugsermächtigung wird erbeten.

Hinweis: Kündigung des Abonnements für das Folgejahr sind bis Ende September vorzunehmen.

Bankverbindung:
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00, Sonderkonto Zeitschriftenverlag
Konto-Nr. 3273301

Anzeigenpreise:

Private Kleinanzeigen bis zu einer Länge von 180 Zeichen kosten pauschal 5 Euro.
Jedes Wort über diesen Umfang hinaus kostet zusätzlich 50 Cent.

Kommerzielle Kleinanzeigen kosten 9,00 Euro pro Druckzeile.

Für Großanzeigen und Beilagen bitte Preisliste anfordern.

Redaktionsschluss und damit Anzeigenschluss ist jeweils der 1. des Vormonats (für die Januar-Ausgabe jeweils der 20.11.).

Inhaltsverzeichnis

Editorial:

Sich Zeit nehmen, Zeit haben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

schon wieder neigt sich ein Jahr, und selbst ist man geneigt, Bilanz zu ziehen. Was wollte man in diesem Jahr nicht alles machen  –  gute Vorsätze, Pläne, Träume ... Und was ist tatsächlich geschehen? Allzu leicht flieht man zum Allheilmittel-Argument: Ich hatte für all das ja viel zu wenig Zeit, und damit kann man sich dann zufrieden geben. Auch ich ertappe mich viel zu oft bei der "Ausrede" von der wenigen Zeit, dabei muss man doch zugeben, dass allen Menschen pro Tag die gleiche Zeit zur Verfügung steht. Deshalb erinnere man sich gelegentlich an den Spruch:

"Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, es ist viel, die wir nicht nutzen." Und darin steckt wohl des Pudels Kern.

Ist unser Unvermögen, die Zeit wahrhaft zu nutzen, vielleicht darin begründet, dass wir uns von allen Seiten einreden lassen, wie dringend manche Dinge zu erledigen seien, um darüber zu vergessen, was wirklich wichtig ist? Wichtig für uns selbst, für unsere Freunde?

Was sollen also Vorsätze, Absichten und Träume, wenn es einem nicht gelingt, Dringendes und Wichtiges zu unterscheiden? Erst wenn wir das gelernt haben, werden wir am Ende eines Jahres mit mehr Zufriedenheit und weniger gehetzt zurückhören können, was wir erdacht, erlebt, erduldet, erlitten, erarbeitet und erprobt haben. Wir werden besser einordnen können, was uns erschreckt und was uns ermutigt hat.

Sich Zeit nehmen und Zeit haben gehören also irgendwie zusammen. Vielleicht ist das auch das Geheimnis der Weihnachtszeit.

Ihr Dr. Thomas Nicolai  

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DBSV-Nachrichten:

Beraten und beschlossen

Am 19. und 20. Oktober 2007 tagte der DBSV-Verwaltungsrat im Hotel Maritim in Gelsenkirchen, einem Hotel, das sich als eines der ersten Beherbergungshäuser um barrierefreie Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Gäste bemüht hatte. Die "Gegenwart" sprach mit DBSV-Präsidentin Renate Reymann:

Das Thema Haushaltsgestaltung stand ganz am Anfang und war natürlich ein wichtiger Punkt. Wie sieht der Haushalt 2008 aus?

Renate Reymann: Es ist uns gemeinsam gelungen, den Haushaltsansatz für das Jahr 2008 zur Deckung zu bringen. Das war eine höchst schwierige und komplizierte Aufgabe. Der Verwaltungsrat hat den Haushaltsplan so verabschiedet, und wir müssen uns jetzt alle gemeinsam bemühen, die einzelnen Positionen nur so in Anspruch zu nehmen, wie das vorgesehen ist.

Das heißt: Der Haushalt ist ausgeglichen und soll dann auch so realisiert werden?

So ist es.

Mit Geld zu tun hat auch Erholung, das heißt die Unterhaltung der AURA-Hotels und anderer Erholungseinrichtungen. Hierzu haben sich die Mitglieder des Verwaltungsrates mehrheitlich bekannt  –  in welcher Weise?

Sie haben sich dazu bekannt, dass Erholungsfürsorge oder besser Erholungsförderung eine Gesamtaufgabe aller im DBSV zusammengeführten Verbände und Vereine  –  auch der Korporativen Mitglieder  –  ist.

Was heißt das im Einzelnen? Es gibt ja Verbände, die keine eigenen Einrichtungen haben. Wie können diese das Gesamtvorhaben unterstützen?

Zuerst einmal muss man sagen, dass all die Träger, die eine Einrichtung haben, auch weiterhin betriebswirtschaftlich völlig autark sind. Sie sind also allein Herr des Verfahrens, wenn es um betriebswirtschaftliche Belange geht. Und alle anderen Verbände und Vereine, die selbst keine Einrichtung tragen, müssen ermutigt werden, sich künftig intensiver in die Werbung mit einzubringen. Und es ist ja immer die Frage, wie ich etwas darstelle. Ich kann sagen, der Aufenthalt in den Einrichtungen ist teuer, ohne dass ich dazu die besonderen Dienstleistungen erwähne: In dieser Einrichtung erhalten Sie neben Unterkunft und Verpflegung eine für Sie ganz notwendige Hilfe, die es in einem Wochenpauschalangebot anderswo nicht gibt, weil das Personal gar nicht darauf eingestellt ist.

Erholungsmöglichkeiten sichern bedeutet also auch, dass sie angenommen werden von blinden und sehbehinderten Menschen ... Neu ist die Idee, dass junge Leute ab nächstem Jahr in einen Jugendclub eintreten können. Wie soll das funktionieren?

Wir wissen alle, wie schwierig es ist, junge Menschen in die Verbandsarbeit, in Organisationen überhaupt, einzubinden. Gemeinsam mit den Jugendlichen ist ein Konzept entstanden, dass das Präsidium jetzt dem Verwaltungsrat zur Annahme empfohlen hat. Es soll sich ein Jugendclub bilden, allerdings nicht als eigene Organisation. Ein treffender Name wird noch gesucht. Wer dem Jugendclub (das ist, wie gesagt, der Arbeitstitel) beitritt, wird gleichzeitig Mitglied in seinem Landesverein. Im Jugendclub haben sie aber sehr viele Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten, sich zu entwickeln, ihre Vorhaben selbstbestimmt zu organisieren und so in die Verbandsarbeit hineinzuwachsen.

Ich höre oft von gestandenen Verbandsmitgliedern, dass sie vor 20 oder 30 Jahren sagten, Selbsthilfe, das ist nicht für mich, da bin ich noch zu jung. Dieser Jugendclub ist zudem eine Ergänzung zu unserem Projekt 2010, wo es im weitesten Sinne um Mitgliederwerbung geht. Das wollen wir mit dem Jugendclub natürlich auch forcieren.

Ab dem Jahr 2008 gibt es in allen Bundesländern wieder Blindengeld nach Landesblindengeldgesetzen. Wie sieht es aber aus mit Sehbehindertengeld? Welche Position hat dazu der DBSV und der Verwaltungsrat?

Wir sind wieder da angekommen, wo wir 2004 standen. Es gibt überall wieder Blindengeld, wenn auch nicht überall in der Höhe, die sich die Betroffenen wünschen und die notwendig wäre. Erfreulich ist, dass es uns gelungen ist, den falschen politischen Weg der Abschaffung des Blindengeldes aufzuhalten.

Nach der Definition der WHO wissen wir, dass Menschen, die bei uns als hochgradig sehbehindert gelten, als blind eingestuft werden. Auch ohne diese Definition wissen wir, dass hochgradig sehbehinderte Menschen einen Bedarf haben, um ihr Leben selbstbestimmt führen zu können, um die Nachteile, die sie haben, einigermaßen ausgleichen zu können.

Es sind immerhin zehn Länder, in denen es keine Ausgleichszahlungen für hochgradig sehbehinderte Menschen gibt. Und der Verwaltungsrat hat sich dafür ausgesprochen, dass in diesen Ländern bei politischen Diskussionen dafür gekämpft wird, dass für diese Personengruppe endlich ein Nachteilsausgleich möglich ist.

Selbstbestimmung und Gleichstellung  –  das ist auch ein Thema, das mit Zugänglichkeit zu Informationen zusammenhängt. Auch hier gibt es ja Ansätze, dass man Dokumente in einer zugänglichen Form bekommen kann. Es gibt auch eine Verordnung  –  die Zugänglichkeitsmachungsverordnung. Was hat es damit auf sich und was kann der einzelne tun, um in den Besitz solcher Dokumente zu gelangen?

Der Gesetzgeber hat dafür Sorge getragen, dass wir barrierefreie Dokumente von Behörden bekommen können, aber die Umsetzung, also um den Vollzug dieser Verordnung, dafür müssen wir uns selbst einbringen. Wir müssen das also einfordern. Ich möchte alle blinden und sehbehinderten Menschen ermutigen, wenn sie von einer Behörde einen Bescheid bekommen, diesen in einer für sie zugänglichen Form anzufordern, sei es in Großdruck, sei es in Punktschrift.

Wenn wir das nicht tun, wird möglicherweise der Gesetzgeber nach einer bestimmten Zeit fragen: Ist dieses Gesetz überhaupt notwendig? Wir müssen unsere Ansprüche also auch anmelden ...

Wir hatten ja schon informiert: Ende 2009 wird es die gute alte Kassette in Form von ausleihbaren Büchern und bei den Zeitschriften der Selbsthilfe nicht mehr geben. Hierzu gibt es ein Projekt, welches DAISY  –  also die Informationsverbreitung in einer komfortablen Struktur  –  voranbringen will. Ein Projekt, das vom Verwaltungsrat mit großer Mehrheit unterstützt wird. Wie geht es hier ab Januar 2008 weiter?

Das ist ein weit vorausschauendes Projekt. Den Zweiflern konnten wir sagen, denkt bitte an die Zeit, als wir uns vom Spulentonband auf die Kassette umgestellt haben ...

Wir werden Unterstützung geben, damit die Hörbüchereien die Umstellung hinbekommen. Und ich möchte auf die "Gegenwart" zu sprechen kommen. Wir wollen eine "Gegenwart für alle" schaffen  –  einen Informationspool, in den auch die Landesvereine ihre Informationen mit einbringen können. Wir wollen, dass die "Gegenwart" einmal nicht nur an rund 5.000 Menschen geht, sondern dass sie mindestens 20.000 Menschen erreicht, so dass die Informationen auf sehr kurzem Weg zu den Mitgliedern kommen.

Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, Mitte nächsten Jahres soll es dann losgehen. Dann werden die Landesvereine regelmäßig die Möglichkeit haben, ihre akustischen Vereinsnachrichten auf der DAISY-CD der "Gegenwart" an Sie weiter zu geben.

Ich bedanke mich für das Gespräch.

Ich danke auch und nutze die Gelegenheit, allen Hörern eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen und für das nächste Jahr viel Kraft bei der Erfüllung der vor uns stehenden Aufgaben.

(Das Gespräch führte Dr. Thomas Nicolai, DAISY- und Kassetten-Ausgabe Originalton.)

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In Kürze:

Kultur- und Kunstfestival in St. Petersburg

Das 1. Internationale Kunstfestival für Kinder mit Behinderung findet vom 9. bis 12. März 2008 in St. Petersburg (Russland) statt. Die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Programm werden von Sponsoren getragen. Die Teilnehmer zahlen ihre Reisekosten.

Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es im
Internet: www.feststep.com

PC-Kurse

Der Verein für Blinde, Sielwall 27 in 28203 Bremen, bietet ab sofort in einer behindertengerechten Schulungsstätte für blinde und sehbehinderte Interessierte PC-Kenntnisse für Beruf und privat an. Der Verein bietet in enger Zusammenarbeit mit dem LWL-Berufsbildungswerk Soest die Möglichkeit, als Anfänger EDV-Kenntnisse zu erlangen, zu vertiefen, bis hin zum Erwerb des europäischen Computerführerscheins.

Nähere Informationen und Anmeldung bei
Verein für Blinde
Tel.: (04 21) 7 43 42
E-Mail: Buero.vfb-bremen@web.de
www.blinde-in-bremen.de

AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen: Veranstaltungsangebote für 2008 auch auf Audio-CD

Ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen, Seminaren und Kursen im Jahr 2008 bietet wieder das AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen.

Interessenten können sich das vollständige Programm wieder als Audio-CD, in Punktschrift oder in Schwarzschrift zuschicken lassen.

Das Programm finden Sie natürlich auch unter
www.ostseeperlen.de

AURA-Pension "Haus Grünes Herz" Georgenthal

Adventveranstaltung vom 14. bis 16.12.2007 inkl. Adventkonzert in der Bachkirche Arnstadt, Glühweinabend mit Gedichten, Geschichten und Liedern um Weihnachten, gemeinsames Plätzchen backen.

Informationen und Anmeldung unter
Tel.: (03 62 53) 30 50 oder
E-Mail: info@aura-pension-georgenthal.de

AURA-Hotel Timmendorfer Strand

Für Kurzentschlossene: Adventswoche am Meer, mit Vorlesenachmittagen, Spaziergängen und Glühwein.

Vormerken für 2008:


Weitere Informationen und Anmeldung unter
Tel.: (0 45 03) 6 00 20
E-Mail: timmendorfer-strand@aura-hotels.de
www.aura-timmendorf.de

Haus Storchennest lädt ein


Nähere Auskünfte:
Tel.: (0 35 28) 43 97-0
Fax: (0 35 28) 43 97-21
E-Mail: info@taubblindendienst.de

Villa Rochsburg im Frühjahr 2008

Die Villa Rochsburg lädt u.a. zu folgenden Veranstaltungen ein:


Kontakt:
AURA-Pension "Villa Rochsburg"
OT Rochsburg
Tel.: (03 73 83) 83 800
E-Mail: villa@bsv-sachsen.de
www.villa-rochsburg.de

Tanzworkshop

Vom 29.02. bis zum 02.03.2008 findet im AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen ein Wochenend-Tanz-Workshop zum Thema: Internationale Kreistänze statt.

Für Musik sorgt die Folkband "Die Ritterlinge".

Nähere Informationen bei
Olaf Garbow
Tel.: (0 30) 7 93 43 09

Begegnungsstätte Helmut Kreutz-Haus in Wernigerode

Das Veranstaltungsprogramm 2008 kann in Punktschrift oder über E-Mail ( begegnung@ebs-deutschland.de ) angefordert werden.



Kontakt:
Begegnungsstätte Helmut Kreutz-Haus
Tel.: (0 39 43) 56 44-00
Fax: (0 39 43) 56 44-35

Harry Potters letzter Fall in Punktschrift

Die Punktschriftausgabe des neuen "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" erschien zeitgleich mit der Schwarzschriftausgabe.

Die Stiftung Deutsche Blindenstudienanstalt ermöglicht den ersten 40 Bestellern einen Sonderpreis von 90 Euro.

Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.
Bestellservice
Tel.: (0 64 21) 6 06-4 17
E-Mail: bestellservice@blista.de

DAISY-CDs bei der ATZ

Die Aktion Tonband-Zeitung bietet DAISY-CDs zu unterschiedlichen Themen zum Kauf an und gibt zudem zahlreiche Zeitschriften heraus:


Weitere Informationen und Bestellung bei:
ATZ e.V.
Hörmedien für Sehbehinderte und Blinde
Tel.: (0 55 31) 71 53
E-Mail: atz@blindenzeitung.de
www.blindenzeitung.de

Schnäppchenangebot

Die Jugendzeitschrift in Blindenschrift "Brücke" veröffentlicht exklusiv den Roman "Schatten währen ewig" von Cornelia Basara.

Aus diesem Anlass gibt es folgendes Schnäppchenangebot: Wer sich jetzt für die "Brücke" entscheidet, bekommt:

  1. kostenlos die drei bisherigen Folgen des Romans vom DBSV
  2. drei Ausgaben der "Brücke" als kostenloses Probeabo
  3. dann eine spannende und informative Jugendzeitschrift in Punktschrift mit den Themen Musik, Wissenschaft, Mode, Politik, Reisen und Literatur mit 12 Ausgaben für 24,50 Euro im Jahr.

Bestellung bei
Reiner Delgado
Sozialreferent DBSV
Tel.: (0 30) 28 53 87-24
E-Mail: r.delgado@dbsv.org

"Tengo"  –  Zum zweiten Mal Denkanstöße nicht nur für Senioren

Nach dem Erfolg der Erstausgabe im März erscheint jetzt eine zweite Ausgabe der Zeitschrift "Tengo", mit der der Paritätische Wohlfahrtsverband die Lebenssituation und die Zukunftsperspektiven der "Generation 50plus" beleuchtet.

Während das Magazin im Zeitschriftenhandel auf Käufer wartet, kommt die Hörversion im DAISY-Format auf Wunsch ins Haus  –  als Einzelausgabe oder zweimal jährlich im Abonnement.

Zu beziehen bei
ATZ e.V.
Tel.: (0 55 31) 71 53
E-Mail: atz@blindenzeitung.de

VzFB-Weihnachtsgeschenktipp

"Das kleine Horoskop für alle Sternzeichen"

Zusammenstellung: Hademar Bankhofer. Jedes Sternzeichen umfasst einen Band, ca. 26 Seiten. Hannover: VzFB  –  Punktdruck: 2003, Kurzschrift 1998, DIN A4, flexibler Einband, auch auf Diskette lieferbar.

Nähere Informationen:
VzFB
Tel.: (05 11) 9 54 65-32

"Rezeptheft zum ARD-Buffet Magazin" auf DAISY-CD

Die Fernsehsendung "ARD-Buffet" bringt Ihnen Tag für Tag ein neues Gericht auf den Tisch, das von vier unterschiedlichen Köchen zubereitet wird. Wer gern kocht und etwas Neues ausprobieren möchte, kann die Rezepte der Sendung in der monatlich erscheinenden und wöchentlich thematisierten Print-Ausgabe, dem "ARD-Buffet Magazin", nachlesen.

Ab Januar 2008 produziert die Deutsche Zentralbücherei für Blinde das "Rezeptheft zum ARD-Buffet Magazin" in Zusammenarbeit mit der SWR Media Service GmbH als DAISY-Zeitschrift.

Interessenten melden sich bitte in der
DZB unter
Tel.: (03 41) 71 13-120 bzw.
E-Mail: verlag@dzb.de


Natürlich senden wir Ihnen auch gern eine kostenlose Probeausgabe zu.

Infos zum ARD-Buffet selbst erhalten Sie unter www.swr.de/buffet .

Tägliche FAZ-Audioausgabe

Die neue Audioausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint werktäglich. Sie umfasst 30 bis 40 Minuten und wird von ausgesuchten Sprechern vorgelesen und kann im Abonnement bezogen werden. Blinde und Sehbehinderte Hörer erhalten die FAZ-Ausgabe zum Sonderpreis. Es ist die Kopie des Schwerbehindertenausweises notwendig.

Bestellungen können telefonisch über (0 69) 75 91 10 10 oder im Internet über www.faz-audio.de aufgegebenen werden.

BIT-Tipp: Hörfilme zu Weihnachten auf DVD

  1. "Schwere Jungs".
    Dicke Männer im Schnee. Zwei Bobfahrerteams auf dem Weg zur Winterolympiade. Eine herrlich authentische Komödie von Filmpreisgewinner Marcus H. Rosenmüller.
  2. "Das Leben der Anderen"
    Oscar-prämiertes Meisterwerk über die Machenschaften der Stasi. Von Florian Henckel von Donnersmark, mit Martina Gedeck und Ulrich Mühe.
  3. "Die Rotkäppchen-Verschwörung"
    Ebenso freche wie freie Interpretation des Märchenklassikers. Eine zeitgemäße Animationskomödie mit intelligentem Plot. Für Jugendliche und Erwachsene. Besonders gelungen ist die Besetzung der Stimmen: Sarah Kuttner als Rotkäppchen und Hans Werner Olm als Großmutter.

Für Bestellungen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das
BIT-Zentrum
Tel.: (0 89) 5 59 88-239 (Herr Dosch) oder
Tel.: (0 89) 5 59 88-144 (AB)
E-Mail: bit@bbsb.org

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Aus aller Welt:

EBU-Präsidium neu gewählt

Von der 8. Generalversammlung der Europäischen Blindenunion

Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde Wolfgang Angermann bei der 8. Generalversammlung der Europäischen Blindenunion (EBU) am Ende des vergangenen Oktobers in Antalya (Türkei) erneut in das Präsidium dieser bedeutenden europäischen Organisation gewählt. Er gehört dem DBSV-Präsidium seit Mai vorigen Jahres an und ist beruflich als Geschäftsführer des Deutschen Taubblindenwerkes Hannover tätig.

Das EBU-Präsidium ist das höchste Entscheidungsorgan der Europäischen Blindenunion zwischen den alle vier Jahre stattfindenden Generalversammlungen.

Nach der Neuwahl gehören dem EBU-Präsidium jetzt an:


Alle vier waren in ihren bisherigen Funktionen bestätigt worden.

Zur neuen Generalsekretärin wurde Birgitta Blokland (Niederlande) gewählt.

Beisitzer im EBU-Präsidium sind:


Unmittelbar vor den Wahlen hatten die Delegierten einem Antrag auf Änderung der EBU-Satzung zugestimmt, mit dem der Erweiterung der Zahl der Beisitzer von sechs auf acht stattgegeben wurde.

Der DBSV war bei der Generalversammlung, die vom 24. bis 26.10. tagte, durch Präsidentin Renate Reymann vertreten.

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